Melk an der Donau

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Melk an der Donau, Niederösterreich

Selten kommt es vor, dass der liebe Gott es mit einer einzigen Stadt so gut meint wie mit Melk. Nicht nur, dass die wunderschöne Donaustadt das Tor zur Wachau bildet, Melk Veranstaltungsort kultureller Highlights ist und das historische Stift über der Stadt thront. Melk bezaubert seine Besucher zudem ganz von allein mit seinem barocken Charme, den historischen Gassen und rühriger Gastfreundlichkeit. Überall wo man hinkommt spürt man den einzigartigen Geist und das heimelige Flair, genießt die allgegenwärtige Kultur sowie himmlische Gaumenfreuden und göttliche Durstlöscher. Hier in Melk scheint Geschichte zum Greifen nahe ohne jedoch den Blick auf das wirklich Wesentliche zu nehmen: Die einzigartige Atmosphäre dieses wunderschönen Städtchens, das jeden, der es einmal besucht hat, in seinen Bann zieht und begeistert.


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Historisch hat das Tor zur Wachau viel zu bieten – erstmals 831 urkundlich erwähnt, blickt es auf eine lange Geschichte zurück. Und diese spiegelt sich ganz offensichtlich im Stadtbild wider – neben der alten Stadtmauer besticht Melk vor allem durch barocke Fassaden mit teils sehr gut erhaltenen Freskenresten. Doch auch das »Haus am Stein« mit seinem uralten, unter Naturschutz stehenden Weinstock, die zwei barocken Stadttürme und das älteste Postgebäude Österreichs zaubern ein Stück Historie in den Melker Alltag. Oft und gerne sieht man sowohl Einheimische als auch Touristen rund um den Brunnen des Heiligen Koloman – dessen Gebeine übrigens im Stift Melk bestattet sind – sitzen und die geistvolle Atmosphäre der Stadt bei einem gediegenen Gläschen Wein oder einer köstlichen Tasse Kaffee in sich aufsaugen.

Seit mehr als tausend Jahren wacht das Benediktinerstift Melk auf seinem Felsen über Stadt und Region. Unzählige Augen haben sich im Laufe der Geschichte an diesem wunderbaren Gebäude erfreut und noch heute ist das Stift bevorzugte Pilgerstätte für Touristen und Gläubige aus aller Welt. Kein Wunder also, dass es international zur besten historischen Reisedestination gekürt wurde und – genauso wie die Stadt Melk selbst – zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Beeindruckend ist an diesem Gemäuer jedoch nicht nur die Architektur, vor allem der Geist, der ihm innewohnt, ist einzigartig. Die Benediktinermönche des Klosters sind ein wichtiger Teil des Melker Lebens – nicht nur gesellschaftlich und spirituell, sondern auch erzieherisch: schon im Jahre 1160 wurde das Stiftsgymnasium Melk zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

Zu Recht gilt die Wachau weit über ihre Grenzen hinaus als Gesamtkunstwerk am Donaustrom. Neben der atemberaubenden Landschaft, der einzigartigen Atmosphäre am längsten Strom Europas, den bezaubernden Weingärten und der weltweit bekannten Marillenblüte
, locken jedes Jahr kulinarische Köstlichkeiten und naturnahe Rad- und Wanderwege unzählige Besucher in diese herrliche Region. Die Vielfalt und Geschichte der Wachau mit ihren namhaften Orten begeistern – und so ist es kein Wunder, dass gesellige Heurigenbesuche, heimische Schmankerln und ein gutes Glaserl Wein als absolutes Muss eines jeden Besuches gelten. Um das geistreiche Weltkulturerbe Wachau auf eigenen Wegen – ob nun per Rad
, Schiff
, zu Fuß oder per Auto – zu erkunden, ist Melk bestmöglicher Ausgangspunkt.

In Melk hat man die Qual der Wahl – ob man sich nun für einen Konzertbesuch oder eine Ausstellung, eines der gemütlichen Wirtshäuser oder traditionellen Cafés entscheidet. Zahlreich sind auch die kulturellen Angebote – man denke nur an das Barocke Musikfestival zu Pfingsten, Konzerte von Jazz, Klassik bis Pop oder das traditionsreiche Sommertheater. Durch das vielfältige Angebot wird es jedem Besucher leicht gemacht Teil des Melker Lebens zu werden. Dabei werden Ortsunkundige durch die neuartigen Kreativwege auf interessante Pfade geführt und auf organisierten Stadtrundgängen erfahren Interessierte Wissenswertes über die Altstadt. Wenn einem einmal gar nicht nach Gesellschaft zumute ist, findet sich in der Pfarrkirche, im Stift oder auch auf den zahlreichen Wanderwegen in und um Melk bestimmt ein ruhiges Plätzchen, an dem man seinen Geist zur Ruhe kommen lassen kann.

Melks Geschichte als Ort der Muße und Erholung reicht weit zurück – schon vor langer Zeit haben sich hier die ersten Sommerfrischler eingefunden um sich eine Auszeit vom Alltag zu gönnen. Noch heute kommen zahlreiche Besucher nach Melk um hier eine wunderschöne Zeit zu genießen. Und das mit Sicherheit zu Recht! Die Möglichkeiten sind zahlreich: Im Wachaubad
holt man sich Erfrischung von der sommerlichen Hitze, die modernen und dabei traditionellen Geschäfte locken mit Einkaufsmöglichkeiten, kulturelle Events und Sehenswürdigkeiten beflügeln den Geist und auch im Winter gibt es Abwechslung – vom Schifahren am nahen Jauerling bis zum Eislaufen auf der Donau. Dabei bleibt es jedem selbst überlassen sein Tempo zu bestimmen – ob traditionell gemütlich oder sportlich aktiv: Melk ist immer einen Besuch wert!

Stadt Melk
Hunderttausende Gäste zieht es alljährlich nach Melk, um der weltberühmten Benediktinerabtei einen Besuch abzustatten. Unterhalb des barocken Meisterwerks präsentiert sich ein nicht minder kulturhistorisches Juwel. Melk, das seit 1898 das Stadtrecht innehat und erstmals 831 urkundlich als Medilica auftaucht. Die Stadt öffnet sich ihren Gästen wie ein prachtvoller Bildband, in dem man blättern, träumen und mehr als 1000 Jahre Melker Geschichte erleben kann. Das "Alte Posthaus", die Stadttürme, die gotische Pfarrkirche, die Sterngasse und die historischen Bürgerhäuser sind ein Auszug daraus. Jährliche Kulturveranstaltungen: die Internationalen Barocktage im Stift Melk zu Pfingsten und die Sommerspiele Melk in der Donauarena im Sommer.

Welterbesteig Wachau
Der Welterbesteig Wachau ist ein 180 km langer Weitwanderweg und verbindet auf den schönsten Wanderwegen und historischen Pfaden die 13 Gemeinden des UNESCO-Weltkulturerbes Wachau. Der Wanderweg ist als Höhenweg konzipiert undführt zu unvergesslichen Aussichtspunkten. Der Welterbesteig Wachau umschließt 20 Burgen, Ruinen und Schlösser, die Weinbaugebiete Wachau (geprägt von Steinterrassen und spektakulären Weinbergen) und Kremstal, drei Klöster sowie den Jauerling (Naturpark, höchster Berg an der Donau – 960 m).

Der Weitwanderweg ist in 14 Etappen unterteilt und kann in beide Richtungen bewandert werden. Durch die Jauerling-Runde und die drei Fährverbindungen (Rossatz-Dürnstein, St. Lorenz-Weißenkirchen, Arnsdorf-Spitz) ergeben sich mehrere Varianten und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für Ihren Wanderurlaub.

Tour: Welterbesteig Wachau: Von Melk nach Aggsbach Dorf Vom Hauptplatz in Melk führt unser Weg über das Stift Melk hinauf zum Pielachberg und weiter zum Jonaskreuz. Hier erwartet uns neben einem schönen Rastplatz eine grandiose Aussicht auf die Donau, den Jauerling und die Umgebung. Auf einem alten Güterweg wandern wir weiter nach Schönbühel mit seinem sehenswerten Schloss. Durch Berging führt unser Weg durch den Wald hinauf zur Hohenwarther Höhe, wo wir einen tollen Rundblick über den Dunkelsteinerwald genießen können. Über den Hohenwarthberg geht es schließlich hinab nach Aggsbach Dorf, wo unsere Etappe an der Hammerschmiede endet.

Stift Melk gilt seit mehr als 900 Jahren als geistliches und kulturelles Zentrum des Landes. Auf Stiftsbesucher warten spannend gestaltete Museumsräume, die die Geschichte und Gegenwart des Klosters präsentieren, Prunksäle wie Marmorsaal und Bibliothek, ein unvergesslicher Blick von der Altane auf das Donautal sowie die hochbarocke Stiftskirche www.welterbesteig.at

1. Oktober Tag des Kaffees
Kaffee ist und bleibt in all seinen Zubereitungen das Lieblingsgetränk der Österreicherinnen und Österreicher. Ein guter Grund also, den Kaffeegenuss einmal mehr hochleben zu lassen. So lädt die Melker Gastronomie, zu Ehren dieser edlen Bohne, wie schon in den vergangenen Jahren zum »Tag des Kaffees« am 1. Oktober ein. Nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie Kaffee ganz nach ihrem Geschmack!

Oktoberfest im Kalmuck
Ab 21. September steht Melk ganz im Zeichen von blau weiß. Im Lokal Kalmuck begrüßen Sie Mario Sassmann und Rene Reinmüller zum „2. Kalmuck Oktoberfest“. Von Weißwurst, über Riesenbrezn bis hin zur traditionellen Stelzn (nur auf Vorbestellung), ist alles dabei, was des „Bayern Herz“ begehrt. Tracht erwüschnt!

Der heilige Koloman
Seine Geschichte und warum es den »Kolomanikirtag« gibt:
Koloman, der Legende nach ein irischer Königsohn auf Pilgerreise nach Jerusalem, erlitt im Jahre 1012 bei Stockerau, in der Nähe von Wien, das Martyrium, weil er in dieser gefährlichen Grenzgegend für einen Spion gehalten wurde. Wegen seiner fremden Sprache und Kleidung verdächtig, war er gefangengenommen, gefoltert und schließlich auf einem dürren Holunderbaum aufgehängt worden. Die Wunder, die sich daraufhin ereigneten, führten alsbald zu einer Verehrung Kolomans in der Bevölkerung. Durch die Wunder aufmerksam geworden, ließ Markgraf Heinrich I. im Jahr 1014 den Leichnam Kolomans nach Melk überführen und am 13. Oktober 1014 in der Peterskirche auf dem Melker Burgberg feierlich bestatten. Die Verehrung des hl. Koloman ist bis auf den heutigen Tag lebendig. Noch immer werden ihm Kunstwerke, Literatur und Musikstücke gewidmet. Gerade in unserer Zeit, wo das Hören aufeinander schwer geworden ist, kann er als aktueller Heiliger angesehen werden, weil er als Fremder in einem fremden Land nicht verstanden wurde. Wer anders ist, anders aussieht, anders spricht, macht sich verdächtig, macht Angst und kann leicht das Opfer von Vorurteilen werden. Seit 1451 wird alljährlich am 13. Oktober der Kolomanikirtag, benannt nach dem Schutzpatron von Stadt und Stift Melk, gefeiert.

Kontaktdaten Tourismusinfostelle Melk
Donau Niederösterreich Tourismus Center Melk
Kremser Straße 5
3390 Melk
tel 02752/51160
fax 02752/51160-30
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www.donau.com

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Mai - August:
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Rathausplatz 11
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02752/52307
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