KUNSTWERK FÜR WEINKENNER

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KUNSTWERK FÜR WEINKENNER

Seit der Zeit der Römer ist die Wachau Weinland. Und zwar eines, das sich mit seinen Weißweinen mit jeder Wein-
region der Welt messen kann. Das beweisen zahlreiche internationale Verkostungs-
erfolge, in denen die Rieslinge und Grünen Veltliner nicht selten vor die berühmtesten Weine aus Frankreich oder Italien gereiht werden. Eine ganze Reihe von Spitzenweinen kann in der Wachau jederzeit in angenehmer Atmosphäre verkostet werden, z.B. im „Kellerschlössel“ in Dürnstein bei der Domäne Wachau, bei der Winzer-
genossenschaft „Winzer Krems“, aber auch bei vielen kleineren und namhaften Winzern der Wachau.

Weinbautradition
Fast drei Viertel der Weinberge waren bereits Ende des 15. Jahrhunderts in kirchlichem Besitz, überwiegend in den Händen der bayerischen Klöster. In der Wachau zählte man damals mehr als 50 Lesehöfe, in denen der Wein gekeltert wurde. Weinbau und Handel florierten schon damals: Der Wein wurde auf Zillen und Schiffen nach Oberösterreich und Bayern verschifft, im Gegenzug kamen

Salz, Eisen und andere Güter in die Wachau. An den Ufern entstanden Treppelwege, damit die Schiffe besser mit den Pferdegespannen flussaufwärts gezogen werden konnten.

 

Reine Wein-Qualität
Heute fühlen sich die Wachauer Winzer vor allem der Qualität verpflichtet: an die zweihundert Winzer sind Mitglieder des Gebietsschutzverbands „Vinea Wachau Nobilis Districtus“, damit wird 85% der Rebfläche der Wachau nach den Kriterien der Qualitätsvereinigung

bewirtschaftet. So ist unter anderem allen Mitgliedern der Zukauf von Trauben aus anderen Weinbaugebieten nicht erlaubt. Um die Einzigartigkeit der Weine aus den Weingärten des Donautals zwischen Spitz und Krems zu betonen, gibt es drei Kategorien: Steinfeder (leichte, duftige Weine, wenig Alkholgehalt), Federspiel (klassisch trocken, etwas gehaltvoller) und Smaragd (große und wertvollste Weine der Wachau).

 

 

Weitere Informationen

www.donau.com