16. Bezirk

16. Bezirk - Ottakring
Obwohl Ottakring schon früh unter heftigen Bränden zu leiden hatte, war es immer sehr dicht besiedelt und wurde somit schon im 9. Jahrhundert erstamls geschichtlich erwähnt. Nachdem der Bezirk 1892 schließlich eingemeindet wurde und damit die Industrie weiter gefördert wurde, entwickelte er sich mehr denn je zu einem Arbeiterbezirk. Um der steigenden Bevölkerungszahl gerecht zu werden, entstanden in den 20er- und frühen 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts nicht weniger als 4.500 neue Gemeindewohnungen, um die teilweise heftig gestritten wurde. Besonders bekannt ist Ottakring durch sein Bier, welches in der Ottakringer Brauerei hergestellt wird, die als die letzte verbliebene Großbrauerei in Wien gilt. 1837 wurde sie von Heinrich Plank unter der Bezeichnung Planksche Brauerei eröffnet und wurde 1850 schließlich zur Großbrauere ausgebaut. Sehr beliebt im 16. Wiener Gemeindebezirk ist auch das Kongressbad, ein Freibad, neben dem zeitgleich auch der Kongresspark errichtet wurde. Als es 1928 eröffnet wurde, galt es als das größte künstliche Freibad in Wien. Heute stehen Teile des rot-weiß-gestreiften Gebäudes unter Denkmalschutz. Das Schloss Wilhelminenberg, mit dessen Bau 1781 begonnen wurde, liegt auf dem Gallitzinberg, inmitten einer riesigen Parkanlage, wo es heute als Hotel dient. Am Fuße des Berges befindet sich das Wilhelminenspital und der Ottakringer Friedhof, während sich am Osthang zahlreiche Villen befinden, und er somit als eine der besten und teuersten Wohnanlagen Wiens gilt.