48 Stunden in Österreichs „Kulturhauptstadt“

48 Stunden in Österreichs „Kulturhauptstadt“

„Europäische Kulturhauptstadt“, „Unesco City of Design“ und vieles mehr: Die österreichische Mini-Metropole Graz darf sich zu Recht mit klangvollen Titeln schmücken. Sie hat jedochnicht nur für Kunst- und Design-Interessierte, sondern auch für Familien und Outdoor-Fans allerlei zu bieten. Wie man es dennoch schafft, in nur zwei Tagen die Highlights zu sehen? Hier die besten Tipps für einen kleinen Trip in die steirische Landeshauptstadt. Die passende Unterkunft finden Kurz-Urlauber in Harry´s Home Hotel Graz.

TAG 1

Rauf auf den Schlossberg
Wer Österreichs Kulturhauptstadt 2003 kennenlernen möchte, verschafft sich morgens auf dem Uhrturm am Schlossberg den ersten Überblick und schaut über die rote Dachlandschaft der Grazer Innenstadt sowie auf Murinsel und Kunsthaus. Wem die knapp 300 Stufen vom gleichnamigen Platz zum Uhrturm zu sportlich sind, der nimmt die Schlossbergbahn oder den „gläsernem Lift“.

Shopping im Kreativ-Viertel
Wieder unten angekommen, geht´s zum Einkaufsbummel: Das zentral gelegene Lendviertel rund ums Kunsthaus ist Hotspot für Design-Liebhaber. Im Trend sind derzeit Upcycling-Boutiquen wie das „Heidenspaß“ und das „Kwirl“ mit Taschen, Schmuck oder Mode. Auf Fair-Trade-Ware hat sich auch der „Chic Ethic Shop“ spezialisiert. Ein Must für Fashionistas ist ein Abstecher zum Grazer Kaufhaus „Kastner & Öhler“ in der Sackgasse.

Lunchen über den Dächern der Altstadt
Die „K&Ö“-Dachterrasse mit dem „Tagescafé Freiblick“ bietet nicht nur Panorama auf die Altstadt, sondern auch Drinks und Mittagsküche. Auf die erfolgreiche Shoppingtour stoßen Besucher mit einem „Hugo Royal“, dem Hauscocktail aus Champagner und Holundersirup, an. Anschließend kommen einheimische Gerichte wie Eierschwammerl-Gulasch oder leichte Kost wie Falafel-Schafskäs-Spieß auf den Tisch.

Kultur-Tour an der Mur
Was als temporäres Projekt gedacht war, hat sich zu einer Dauerattraktion für Kinder und Erwachsene entwickelt – die Murinsel am Mariahilferplatz. Der New Yorker Künstler Vito Acconci realisierte ein schwimmendes Ponton in Form einer offenen Muschel auf dem Fluss. Kinder spielen dort in einem dreidimensionalenLabyrinth, Erwachsene entspannen im „Insel-Café“. Nur ein paar Gehminuten weiter stehen im Landeszeughaus für Ritterfans die Harnische und Waffen tapferer mittelalterlicher Krieger in Reih und Glied. Auf fünf Etagen gibt es 32.000 Exponate. Bleibt nachmittags noch Zeit, lohnt ein Besuch im Weltkulturerbe Schloss Eggenberg mit seiner bedeutenden Gartenanlage oder im Universalmuseum Joanneum, mit mehr als 4,5 Millionen Exponaten zweitgrößtes Museum Österreichs.

Aperitif am Glockenspielplatz  
Ehe sich Graz-Besucher zum Abendessen ins Hotel-Restaurant zurückziehen, lassen sie den City-Tag noch bei einem ersten Aperitif Revue passieren, zum Beispiel einem Weißen Spritzer in den Lokalen am Glockenspielplatz. 

Dance the night away
Gleich nach dem Dinner fängt die Party für Jung und Junggebliebene an. Das Parkhouse, untergebracht in einem denkmalgeschützten Prachtbau im Stadtpark, ist nach wie vor eine der angesagtesten Adressen im Grazer Nachtleben! Von dort geht es weiter ins Univiertel oder ins „Bermudadreieck“ rund um den Glockenspielplatz. Getanzt wird auch bei Clubbings in der Postgarage oder im PPC am Stadtpark. Ein Muss nach Mitternacht ist der Stopp an einem Würstelstand am Dietrichsteinplatz.

TAG 2

Wandern, Golfen und ein Besuch beim „Terminator“
In der Natur spazieren gehen, sportlich aktiv werden oder den Spuren des berühmtesten Bürgers folgen – Tag zwei ist für das Grazer Umland reserviert. Wanderer finden entlang der Mur oder am Grazer Hausberg, dem „Schöckl“, besonders reizvolle Wege, Sportler schlagen auf der Driving Range der Modern Golf Academy am Klockerhof ihre Bälle. Filmfans interessieren sich vielleicht noch mehr für „Terminator“ Arnold Schwarzenegger. Im gleichnamigen Museum erhalten sie einen Einblick in Kindheit und Karriere des Weltstars. Es befindet sich in seinem Geburtshaus in Thal bei Graz, einem ehemaligen Forsthaus aus dem Jahr 1806.

Zum Abschluss in den Buschenschank
Als Belohnung für Ausflügler winkt anschließend eine Brettljause in einer der Grazer Buschenschänken, wie zum Beispiel dem „Schaar“ in Graz Waltendorf oder dem „Bucherlhof“ in Grambach. Bei einem Glas steirischen Weißwein lassen sie das Wochenende voller Kultur, Kunst und Kulinarik gebührend ausklingen.

Reportage vom 30.08.2016

Bildergalerie

Kontakt



8020 Graz