Zauchensee, Gamskogel Abenteuerspielplatz

Abenteuerspielplatz „Weltcup der Tiere“ am Gamskogel

Besuch bei den Schnellsten und Stärksten der heimischen Tierwelt

Einen interessanten Ausflug bietet der neue Abenteuerspielplatz „Weltcup der Tiere“ am Gamskogel in Zauchensee im Salzburger Land. Direkt bei der Bergstation der Gamskogelbahn und neben der Gamskogelhütte warten spannende Erlebnisstationen, bei denen die Besucher nicht nur Bekanntschaft mit den erstaunlichen Höchstleistungen von Tieren machen können, sondern auch mit Aktivitäten selbst ein Gefühl für die Besonderheiten der Tierwelt bekommen. Der Eintritt zum Spielplatz ist kostenlos und ein idealer Ausflug für die ganze Familie.

Sie sehen oft so unscheinbar oder zierlich aus. Und doch schaffen sie erstaunliche Höchstleistungen, übertreffen uns Menschen um Welten – in vielerlei Hinsicht. Die Tiere in den Bergen rund um Zauchensee sind Spitzensportler und Genies zugleich. Ihre erstaunlichen Fähigkeiten stehen beim neuen Kinderspielplatz „Weltcup der Tiere“ in Zauchensee im Zentrum. Der Platz dafür könnte besser nicht gewählt sein. Nach der Bergfahrt mit der Gamskogelbahn I vom Hoteldorf Zauchensee auf 1.300 Meter Höhe empfängt die Besucher auf 1.900 Meter die Gamskogelhütte mit einer herrlichen Aussicht auf die Gipfel der Tauern. Direkt unterhalb der Hütte breitet sich nun der erweiterte Abenteuerspielplatz aus. An neun Stationen erfahren die Besucher viele interessante Geschichten und lernen Fuchs, Ameise, Eichhörnchen, Buchfink, Spinne, Biene, Murmeltier und Hase kennen. Der Park ist so angelegt, dass es für kleine Kinder genauso spannend und lehrreich ist wie für den älteren Nachwuchs. Und garantiert werden auch viele Erwachsene staunen und schmunzeln, wenn sie sehen, zu welchen Dingen die alpine Tierwelt fähig ist. Denn der Weg durch den Park wird kein langweiliger Schulunterricht. Hier erfahren die Besucher viele spannende Geschichten und werden selbst aktiv: Wenn sie versuchen, den Tieren die ein oder andere Bewegung nachzumachen.

Wie schnell Bienen fliegen können und warum Spinnen Haare haben

Nur wenige Meter vom Eingang entfernt, warten die Bienen, die beim Pollensammeln mit bis zu 26 Stundenkilometern durch die Luft fliegen. Dabei können die Besucher selbst spüren, wie es sich anfühlt, als Biene unterwegs zu sei, indem sie an dieser Station eine Seilrutsche testen. Direkt dahinter sind die Spinnen zuhause, die nicht nur Netze fertigen können sondern auch gute Kletterer sind. Dabei hilft ihnen die Haarbürste an den Beinen. Die Besucher stellen hier ihre Schießkünste unter Beweis und zielen mit dem Zapfen auf ein Spinnennetz. Nebenan logiert der Hase, ein exzellenter Läufer und Springer. Das können Interessierte gleich selbst erleben: An der Hochsprung- und Weitsprunganlage findet jeder heraus, wie gut oder schlecht er im Vergleich zu Hasen und anderen Tieren wie Rehen oder Füchsen abschneidet. Die benachbarten Eichhörnchen sind die Kletterkünstler im Wald. Mit ihren scharfen Krallen und dem buschigen Schwanz als Balancierhilfe turnen sie bei der Nahrungssuche akrobatisch über die Bäume, sammeln Nüsse und klauen Eier aus Vogelnestern. An dieser Station werden auch die Kinder zu Kletterern und versuchen, selbst bis zur Rieseneichel und zum Baumhaus zu gelangen, um dort mit dem Waldtelefon Nachrichten durchzugeben oder Geschichten zu erzählen.

Zwei Millionen Kraftprotze in einem Ameisenhügel

Auch die fleißigen Ameisen haben eine eigene Station. Bis zu zwei Millionen von ihnen wohnen und arbeiten in einem Hügel. Gemessen an ihrer Körpergröße besitzen sie geradezu außerirdische Kräfte. Jeder kann einmal schätzen, wie der Mensch im direkten Vergleich abschneidet. Der Fuchs hat da ebenfalls keine Chance. Der besitzt dafür einen ausgezeichneten Geruchssinn, der um ein Vielfaches besser ist als jener von uns Menschen. Das lässt sich bei einem Geruchs-Ratespiel mit den Leibspeisen des Fuchses erfahren. Nicht fehlen dürfen im ganz besonderen Tierpark von Zauchensee natürlich die Murmeltiere, die es schaffen, einen ganzen Winter ohne Essen durchzuschlafen und dabei ihre Körpertemperatur auf fünf Grad Celsius zu reduzieren. Mit 1.200 Gramm Körperfett kommen sie ein halbes Jahr aus. Für die jungen Besucher gilt es, den Bau dieser faszinierenden Tiere ausgiebig zu erkunden.

So viele spannende Geschichten warten

Viele weitere spannende Geschichte warten beim Abenteuerspielplatz „Weltcup der Tiere“. Zum Beispiel, dass der Kolibri rückwärts fliegen kann, der Wanderfalke im Sturzflug bis zu 380 km/h schnell wird und der kleinste Vogel Österreichs nur fünf Gramm wiegt. Kids können zwischen den Vogelnestern hin und her klettern und über die Rutsche wieder nach unten rutschen. Es lohnt sich für Jung und Alt gleichermaßen, die faszinierende Entdeckungstour am Gamskogel zu machen. Der Eintritt in den Park ist kostenlos und kann bis Mitte September besucht werden. Bei der Gestaltung der einzelnen Stationen wurde konsequent darauf geachtet, dass sie fast ausschließlich mit Holz und anderen natürlichen Materialien realisiert wurden. Und nach dem Besuch der Tierwelt gibt es für die kleinen und großen Besucher kaum etwas Reizvolleres als die Einkehr bei der Gamskogelhütte. Eine solche Entdeckungsreise in der alpinen Natur macht schließlich hungrig und durstig.

Reportage vom 4.08.2014

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