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Der neue Golf GTI Pirelli

 

  • Traktionskontrolle: neue Pirelli-18-Zoll-Felgen und 225er
    P-Zero-Reifen
  • Unikatcharakter: Sitz- und Rückenflächen der Sportsitze mit Reifenprofil-Design
  • Sportwagenmotor: Golf GTI Pirelli mit 230-PS-Motor des

GTI Edition 30p1

Der Golf GTI Pirelli ist wieder da; ein starker, schneller und besonders exklusiver GTI. Volkswagen setzt mit ihm die Geschichte eines der bekanntesten europäischen Sondermodelle fort. Im Mai 1983 kam der
„Ur-Pirelli“ auf den Markt. Basis: der Golf GTI, Generation 1, zweite Serie. Prägnantes Erkennungszeichen: eigens konzipierte Leichtmetallfelgen mit dem „Pirelli-P“ im Außenrand. Sagenhafte 10.500 Mal wurde das natürlich mit Pirelli-Reifen bestückte Sondermodell innerhalb eines halben Jahres gebaut und verkauft. Dann war Schluss – Limited Edition! Gäbe es eine Automobil Hall of Fame für Youngtimer, hätte der „Pirelli GTI“, wie er von seinen Fans genannt wird, dort längst einen Platz.p2

Die legendären Reifenspuren des Youngtimers verlängert jetzt der neue Golf GTI Pirelli, der im Frühjahr 2008 sein Marktdebüt in Österreich feiern wird. Und zwar wieder mit Pirelli-Reifen. Sie umspannen mächtige 18-Zoll-Pirelli-Felgen in Titanoptik. Der Innenraum wird durch eine Teilleder-Sportsitzanlage mit eingeprägtem Reifenprofil veredelt. Statt 112 PS wie damals setzt der Neue 230 PS in Vortrieb um. Bei Bedarf sind 245 km/h Höchstgeschwindigkeit drin. In 6,8 Sekunden schiebt der TSI-Turbocharger den GTI Pirelli aus dem Stand heraus auf 100 km/h.

Die Fahrleistungen des Golf GTI Pirelli.
Der Blick auf die Zahlen verrät es bereits: 169 kW / 230 PS – das sind die Leistungswerte des Motors im Golf GTI Edition 30, der 2006 zum großen Geburtstag des GTI auf dem Markt kam. Für jedes Jahr seit 1976 wurden die 200 PS des „normalen“ GTI um ein PS aufgestockt. Nun treibt der „Jubiläumsmotor“ auch den Golf GTI Pirelli an. In nur 6,8 Sekunden durch­eilt der Sportwagen die 100-km/h-Marke. Doch es geht noch schneller: Wird der GTI Pirelli mit dem optionalen Doppelkupplungsgetriebe DSG bestellt, sprintet der stärkste GTI aller Zeiten in 6,6 Sekunden durch die magische Schallmauer. Zur GTI-Philosophie der Agilität passt dabei die Effizienz, mit der dieser TSI-Turbocharger zu Werke geht: 8,2 Liter Kraft­stoff auf 100 Kilometern respektive 7,9 Liter mit DSG zeigen, wie virtuos Volkswagen die Klaviatur des Motorenbaus beherrscht.

Die Reifen und Felgen des Golf GTI Pirelli.
„Power is nothing without control“, sagt Pirelli. Volkswagen sieht es genauso. Fahrwerk, Bremsen und ESP verbinden sich deshalb zu einem ausgewogenen Sicherheitspaket, das selbst auf der Nürburgring Nord­schleife souverän zur Sache geht. Doch richtig rund wird die Sache erst, wenn auch die Reifen mitspielen. Pirelli steuert deshalb einen Hoch­leistungspneu zum Projekt bei: den P-Zero der aktuellen Generation, wie er auch für Sportwagen jenseits der 100.000-Euro-Grenze zum Einsatz kommt. Die Materialmischung und das Profildesign des 225/40er P-Zero wurden so ausgelegt, dass Handling-, Brems-, Komfort- und Aquaplaning­eigenschaften profitieren.

Die Reifen umschließen, wie 1983, Pirelli-Leichtmetallfelgen. Sie sind mit einer titanfarbenen Lackierung beschichtet. Die Optik der fünf Speichen interpretiert der Hersteller als Hommage an die Felgen des ersten Pirelli GTI. Sie besaßen im Außenrand Öffnungen in Form eines P für Pirelli. Dieses P findet sich im Design der neuen Felgen – allerdings gespiegelt – im Felgenhorn wieder. Zwischen beiden Leichtmetallrädern liegen allerdings Welten in Sachen Dimensionen: 7,5x18-Zoll sind es heute,
6x14-Zoll waren es damals.

Die Karosserie des Golf GTI Pirelli.
Komplett lackierte Stoßfänger und Seitenschweller trennen den Golf GTI Pirelli optisch vom 200-PS-GTI. Zur Erinnerung: Beim Ende 2004 einge­führten Klassiker sind vorn der Spoiler, hinten das Stoßfängerunterteil und seitlich die Schwellerverkleidung zwischen den Radhäusern schwarz. Zudem prägen den Golf GTI Pirelli serienmäßig abgedunkelte hintere Scheiben. Darüber hinaus stehen für die exklusive Edition vier spezielle Lackierungen zur Verfügung: „Blue Graphit Perleffekt“, „Black Magic Perleffekt“, „Sunflower“ und „Reflexsilber Metallic“.

Das Interieur des Golf GTI Pirelli.
Ebenso deutlich wie der GTI Edition 30 setzt sich auch der GTI Pirelli mit seinem veredelten Interieur von der Serie ab. Beispiel Sportsitzanlage: Auf Basis der serienmäßigen GTI-Sitze entwickelte Volkswagen Individual eine perfekt auf den GTI Pirelli zugeschnittene Veredelung: Die anthrazit­farbenen Wangen, Rückenlehnen, Kopfstützen und Mittelarmlehnen sind mit Leder (Typ „Vienna“) bezogen; gelbe Ziernähte sorgen für einen feinen Kontrast. Der eigentlich Clou aber sind die Sitzmittelbahnen. Sie bestehen nicht aus dem GTI-Karo „Interlagos“, sondern aus einer atmungsaktiven und sehr hochwertigen Mikrofaser „San Remo“: In die ebenfalls schwarze Mikrofaser ist das Reifenprofil eingeprägt. Noch eine Prägung gibt es: in den vorderen Kopfstützen. Dort, wo üblicherweise die Buchstaben „GTI“ ihren Platz haben, steht in diesem Fall konsequenter Weise „Pirelli“.

Im Ausstattungsumfang „Pirelli“ enthalten sind zudem die Sitzheizung sowie die elektrisch einstellbare Lendenwirbelstütze vorne.

Passend zu den Top-Sportsitzen sind zudem das Sportlederlenkrad und der Handbremshebelknauf gearbeitet: Auch sie kennzeichnen gelbe Ziernähte. Das Lenkrad kommt darüber hinaus mit seinen ergonomischen Griffmulden und dem in diesem Bereich eingesetzten Lochleder einer sportlichen Fahrweise entgegen.

Der Motor des Golf GTI Pirelli.
Welches Potential in der Kombination aus Benzindirekteinspritzung und Aufladung steckt, zeigt aktuell der Golf GTI Pirelli. Sein Turbo-Benzindirekt­einspritzer ist der zurzeit stärkste Vierzylindermotor von Volkswagen. Vorne quer eingebaut, wird auch er serienmäßig über ein manuelles Sechsgang­getriebe geschaltet. Seine maximale Leistung von 169 kW / 230 PS gibt der 1.984 cm3 große Vierventilvierzylinder bei 5.500 U/min ab. Das maximale Drehmoment von 300 Newtonmetern steht in einem großen Drehzahl­fenster von 2.200 bis 5.200 U/min zur Verfügung – nichts passt besser zu einem Sportwagen als eine solche Drehmomentcharakteristik. Der Golf GTI Pirelli ist mit einem Verbrauch von 8,2 Litern auf 100 Kilometern eines der sparsamsten Autos seiner Leistungsklasse. In Verbindung mit dem höchst effizienten Doppelkupplungsgetriebe sinkt der Verbrauch sogar auf 7,9 Liter.