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Opirus

Das grundlegend überarbeitete Flaggschiff der Kia-Flotte

  • Die Luxuslimousine ist länger, eleganter, leichter und stärker geworden
  • Kraftvoller und sparsamer: Neuer 3,8-Liter-V6-Benziner leistet 266 PS
  • Optimierte Radaufhängung, stabilere Karosserie, erhöhte Sicherheit

opiriusKia Motors hat sein Flaggschiff grundlegend überarbeitet: Der neue Opirus, der ab sofort im Handel verfügbar ist, hat ausgewogenere Proportionen, ein noch hochwertigeres Interieur mit neuen Hightech-Elementen sowie ein stärkeres und zugleich sparsameres V6-Benzin-Triebwerk. Optimiert wurden auch Fahrkomfort, Handling und Sicherheitsausstattung der – in der Länge leicht gewachsenen – Fünf-Meter-Limousine, wobei das Gewicht reduziert und die Leistungswerte gesteigert werden konnten.

„Der neue Opirus ist in so vielen Bereichen deutlich verbessert worden, dass es eigentlich ein neues Modell ist“, sagt Jean-Charles Lievens, Vizepräsident von Kia Motors Europe. „Er sieht eleganter aus, fährt schneller, verbraucht weniger Kraftstoff, rollt ruhiger, hat ein präziseres Handling, verfügt über viele neue Ausstattungselemente und ist ein höchst komfortabler Wagen. Der neue Opirus steht als unser Flaggschiff für die hohe Fertigungsqualität, die Kia inzwischen über die gesamte Modellpalette erreicht hat. Diese neue Luxuslimousine ist durch und durch ein Qualitätsprodukt, das in Komfort, Verarbeitung und Laufruhe höchste Ansprüche erfüllt.“

Länger, eleganter und sehr ausgewogen im Auftritt

opiriusDie Kia-Designer haben dem neuen Opirus eine moderne und insgesamt einheitlichere Optik verliehen. Die Vorderkante der Motorhaube wurde abgesenkt und der breitere Kühlergrill weicher konturiert sowie um 65 Millimeter nach vorn gerückt. Am Heck wurde die Kofferraumklappe höher positioniert (um 8 Millimeter) und der Heck-Überhang um 20 Millimeter verlängert, wodurch die Gesamtlänge auf exakt fünf Meter gewachsen ist. Hinzu kommen überarbeitete Frontscheinwerfer, neue vertikale Heckleuchten (die nicht in die Kofferraumklappe oder die Kotflügel übergreifen) und eine Auspuffanlage mit zwei verchromten Endrohren. Und aufgrund der deutlich breiteren Spur vorn und hinten füllen die 17-Zoll-Leichtmetallfelgen die Radhäuser optisch stärker aus.

Komfort komplett: von Sitzkühlung bis zu elektrisch einstellbaren Pedalen

Völlig neugestaltet wurden im Opirus auch die Armaturentafel, die Instrumenteneinheit sowie Mittel- und Tunnelkonsole samt der Bedienelemente für das Audio- und das Klimasystem.

opiriusZu den neuen serienmäßigen Ausstattungselementen gehören zum Beispiel eine integrierte VDO-Kartennavigation (mit dynamischer TMC-Routenführung), elektrisch einstellbare Pedale und kühlbare Vordersitze, die natürlich – ebenso wie die Fondsitze – auch beheizbar sind. Außerdem beinhaltet die Standardausstattung des Opirus 3.8 V6 EX unter anderem elektrisch einstellbare Vordersitze (Fahrersitz mit Lendenwirbelstütze und Memory-Funktion), elektrisch in Höhe und Länge einstellbare Lenksäule, Zwei-Zonen-Klimaautomatik mit Air-Quality-Control-System, elektrisches Glasschiebedach, Geschwindigkeitsregelanlage mit Bedientastatur am Lenkrad, Einparksensoren vorn und hinten, Xenon-Frontscheinwerfer mit Reinigungsanlage, Dämmerungssensor, Regensensor und natürlich elektrische Fensterheber vorn und hinten (mit Auto-Funktion) sowie elektrisch einstellbare Außenspiegel (beheizbar).

Für den perfekten Sound sorgt das CD-Radio Becker „Grand Prix“ (MP3- und WMA-fähig, mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung) mit acht Lautsprechern und Heckscheibenantenne. Das elegante Interieur umfasst außerdem serienmäßig eine Leder-Teilausstattung inklusive Lederlenkrad und Lederschaltknauf sowie schwarze Holzapplikationen an Mittelkonsole und Türverkleidungen.

opiriusDer enorm großzügige Innenraum war schon immer ein deutlicher Vorzug des Opirus, der auch das neue Modell auszeichnet – dank des langen Radstands (2,80 Meter) und des effizienten Packagings. Die Kopffreiheit beträgt vorn 1015 mm und hinten 907 mm, die Schulterfreiheit 1475 mm vorn und hinten 1460 mm, die Beinfreiheit schließlich 1130 mm vorn und 935 mm hinten.

Für höchsten Fahrkomfort sorgt die elektronische Fahrwerksdämpfung ECS. Eine optimale aktive Sicherheit gewährleisten das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) samt Traktionskontrolle (TCS), das hoch effektive Bremssystem mit ABS und Bremsassistent (BAS) und innovative Details wie die Wasser abweisenden Seitenfenster. Zum hohen passiven Sicherheitsniveau tragen neben der verstärkten Karosserie (s. unten) unter anderem aktive Kopfstützen für Fahrer und Beifahrer sowie acht Airbags bei: Frontairbags vorn, Seitenairbags vorn und hinten und durchgehende Kopfairbags.

30 Prozent mehr Leistung, niedrigerer Verbrauch: der neue V6-Benziner

Noch wettbewerbsfähiger in seinem Segment wird der neue Opirus auch durch das neue 3,8-Liter-V6-Triebwerk, das den bisherigen 3,5-Liter-Motor ablöst. Das Vollaluminium-Aggregat leistet mit 196 kW (266 PS) bei 6.000 Umdrehungen gut 30 Prozent mehr als der Vorgängermotor und legt auch beim Drehmoment (353 Nm bei 4.500 Umdrehungen) um fast 20 Prozent zu. Der neue Motor beschleunigt den um 122 Kilogramm leichter gewordenen Opirus in 7,5 Sekunden auf 100 Stundenkilometer (bisher 9,2 Sekunden) und erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von 230 Stundenkilometern. Trotz der deutlich höheren Leistung konnte der Durchschnittsverbrauch im Mix um rund fünf Prozent auf 10,9 Liter Normalbenzin pro 100 Kilometer gesenkt werden. Beibehalten wurde die Fünfstufen-Automatik mit dem Kia-Sport-Modus (H-matic), die auch ein sequenzielles Schalten von Hand erlaubt. Der Tank fasst wie bisher 70 Liter, während das Kofferraumvolumen von 480 auf 495 Liter gewachsen ist.

Karosserie verstärkt, Radaufhängung überarbeitet

opiriusDas neue Kia-Flaggschiff hat weit mehr als nur ein Facelift hinter sich. Der Opirus ist auch unter dem Blechkleid grundlegend überarbeitet worden. Das Resultat sind deutliche Verbesserungen an Karosseriestruktur und Fahrwerk.

Die Insassensicherheit wurde erhöht durch Veränderungen an der Karosserie, darunter Verstärkungen der vorderen Spritzwand, der Querträger im Kabinenboden, der vorderen und hinteren Türschweller sowie der B-Säulen. Stärkeren Schutz bei einem Seitenaufprall bieten neue, größere Seitenairbags in den Vordersitzen, die sowohl den Beckenbereich als auch Rumpf und Brustkorb abschirmen.

Das verbesserte Handling des Fronttrieblers resultiert aus der neuen Radaufhängung vorn und hinten, der breiteren Spur (plus 15 mm vorn, plus 30 mm hinten) sowie breiteren 17-Zoll-Reifen (235/55). Das Konzept der Vorderradaufhängung – Dreieckslenker oben und unten, die sich an einem Hilfsrahmen abstützen – wurde zwar beibehalten, aber der L-förmige untere Lenkarm wurde umgedreht (mit dem längeren Arm zur Fahrzeugfront) und erhielt eine deutlich breitere Basis, um die Stabilität zu erhöhen. Die Lenkung wurde tiefer positioniert (zur Vibrationsreduzierung) und der Nachlaufwinkel von 3,5 auf 5 Grad vergrößert.

opiriusBei der Mehrlenkerachse hinten stützen sich am querliegenden Hilfsrahmen jetzt die Stoßdämpfer und Schraubenfedern ab, die separat statt mittig befestigt sind, während das obere Gelenk „in-wheel“ konzipiert ist: Das ist die Bezeichnung für das kompakte Kia-System, das einen Teil der Aufhängung im Radinneren unterbringt, um das Kofferraumvolumen möglichst wenig zu beeinträchtigen. Die neue Radaufhängung wiegt 34 Kilogramm weniger als die bisherige.

Der neue Opirus hat nichts von seinem luxuriösen Fahrkomfort eingebüßt. Das elektronische geregelte Dämpfungssystem (ECS) wurde beibehalten, die Software allerdings neu abgestimmt. Ein reaktionsschneller Rechner wertet ständig Daten über die Geschwindigkeit und eventuelle Straßenunebenheiten aus. Das System kann entsprechend reagieren und die Härte aller vier Stoßdämpfer einzeln anpassen, um die Karosserie stets – auch in Kurven, beim Bremsen und beim Beschleunigen – möglichst waagerecht zu halten. Das Resultat ist ein ruhigeres, nach wie vor sehr komfortables Gleiten, selbst auf rauestem Untergrund.

In Korea schon jetzt ein Bestseller

Der neue Kia Opirus ist in Korea bereits auf dem Markt und entwickelte sich dort auf Anhieb zum Topseller im Segment der luxuriösen Limousinen. Kia geht davon aus, dass der neue Opirus auch weltweit ein starker Wettbewerber in seinem Segment sein wird.