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Legend

  • Hondas neue sportliche Luxuslimousine im Segment der gehobenen Mittelklasse – intelligenter Leichtbau auf höchstem Niveau
  • 3.5-Liter SOHC VTEC V6-Motor leistet 295 PS (217 kW) bei 6.200 U/min-1 und erreicht ein maximales Drehmoment von 351 Nm
  • 5-Gang-Automatik mit sequentieller Schaltung,  Schaltwippen am Lenkrad für schnelle Gangwahl und den innovativen elektronischen Systemen „Grade Logic Control" und „Shift Hold Control" 
  • Weltweit einzigartiger Superhandling-Allradantrieb SH-AWD unterstützt sportlich, sicheres Fahren besonders auf kurvenreichen Strecken
  • Komplettes Ausstattungspaket mit adaptivem Tempomat ACC, Collision Mitigation Brake System CMBS, Kurvenlicht AFS, POP-UP-Motorhaube für den besseren Schutz von Fußgängern
  • Bose-Audioanlage der Premiumklasse, DVD-Satellitennavigation mit Spracherkennung, Rückfahrkamera und Bluetooth-Freisprecheinrichtung für alle aktuellen Handymodelle

Hondas neues Topmodell ­– eine einzigartige Kombination von Leistung, Technologie, Komfort, Sicherheit und sportlichem Design

Fahrspaß in Reinkultur und ein Höchstmaß an Sicherheit. Mit der Kombination ausgereifter Spitzentechnik und einer Vielzahl innovativer Assistenzsysteme tritt der neue Honda Legend als klassische viertürige Limousine im Segment der gehobenen Mittelklasse an. Passend zu den dynamischen Karosserielinien bietet Hondas Topmodell eine komfortable Innenraumausstattung mit sportlicher Note.  Das großzügige Platzangebot lädt zum Wohlfühlen ein.

Größer, schwerer, teurer und eine lange Liste von Optionen, die nicht serienmäßig sind – Attribute, die viele neue Modelle im Bereich der gehobenen Mittelklasse gemein haben. „Mit dem neuen Legend zeigen wir," sagt Yasuhisa Maekawa, Präsident Honda R & D Europe, Vizepräsident Honda Motor Europe, „dass ein hohes Leistungs-, Sicherheits- und Komfortniveau sowie ein großzügig bemessener Innenraum kein hohes (Über-)Gewicht bedingen muss, vor allem aber auch, dass eine Premium-Limousine mit allen erdenklichen Innovationen bereits zu einem attraktiven Preis im Vergleich mit den meist kargen Standardversionen vieler Wettbewerber angeboten werden kann."

Bessere Chancen für Herausforderer. Weltweit dominieren wenige etablierte Marken die Segmente der oberen Mittelklasse und der Luxuslimousinen. Doch die Chancen der Herausforderer werden besser. Und zwar nicht nur, weil ihre Produkte längst ebenbürtig sind und sie zuweilen die Technologieführerschaft bei wichtigen Innovationen übernommen haben. Vielmehr haben einst unerschütterlich markentreue Käufer unterschiedlichste Gründe, weshalb sie auf Distanz zu ihren Traditionsmarken gehen. „Radikale Wechsel im Design, Imageschäden durch die Öffnung „nach unten" und einem entsprechenden Exklusivität- oder Statusverlustes bedingen," so Maekawa, „dass Herausforderer vor dem Kaufentscheid heute zunehmend als Alternative in Betracht gezogen werden." Hersteller wie Honda punkten obendrein, weil ihre Produkte für ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit stehen und deren Besitzer kaum aufgrund von Pannen auf die Standspur zwingen.

Karosserie

  • Dynamisch-sportlich gestylte Limousine
  • Leichtbau-Karosserie aus hochfesten Stahlblechen und Aluminium
  • Aktive Geräuschkontrolle (ANC)
  • Die ACE-Karosseriestruktur (Advanced Compatibility Engineering) nimmt Kollisionskräfte gezielt auf
  • POP-UP-Motorhaube für verbesserten Fußgängerschutz

Das elegante Design des Legend zeigt Status, die dynamische Linienführung der Karosserie steht aber auch für sportliches Temperament – lässt die Kraft des modernen Triebwerks bereits erahnen. Charakteristisches Merkmal der Fahrzeugfront ist die stark geneigte Motorhaube. Seitlich betrachtet prägen die schlanke Frontpartie, die tiefe Fensterlinie und der Heckabschluss mit kurzem Überhang die keilförmige Linienführung. Trotz verkürzter Karosserielänge im Vergleich zum Vorgängermodell verfügt der neue Legend über einen deutlich großzügiger dimensionierten Innenraum. Und verwöhnt die Insassen serienmäßig mit luxuriösem Ambiente ­– wie durch seine Lederkomplettausstattung und achtfach elektrisch verstellbare Vordersitze. 

Außen kürzer, innen größer: Im Vergleich zum Vorgängermodell ist der neue Legend 20 mm höher und 25 mm breiter. Die Gesamtlänge wurde dagegen um 38 mm, und der Radstand um 105 mm verkürzt. Trotzdem wuchs der Innenraum: Die Fahrgastraumlänge wurde um 30 mm, und die Innenraumbreite um 40 mm vergrößert.


Exzellente Aerodynamik und außergewöhnlich niedriges Geräuschniveau 

Mit einem Luftwiderstandswert (cW-Wert) von 0,29 und einer niedrigen Fahrzeughöhe von 1,45 Meter erreicht der neue Legend eine Windschnittigkeit, wie sie eigentlich nur bei Sportcoupés üblich ist. Beste Voraussetzungen nicht nur um auch bei hohem Tempo Kraftstoff zu sparen, sondern um störende Windgeräusche zu minimieren. Ergebnisse aufwändiger Untersuchungen ermöglichten zudem, dass bei der Neukonstruktion der Legend-Karosserie Geräusche im Hochfrequenz- und Mittelfrequenzbereich von vornherein weitgehend entgegengewirkt werden konnte.

Wie auf Samtpfoten: Statt der traditionell schweren Dämmung kommen leichtere Materialien, die Geräusche ebenso effektiv absorbieren, zum Einsatz. Beispiel die Innenkotflügel. Eine gummiähnliche Beschichtung stellt sicher, dass Geräusche von aufgewirbeltem Split oder einer Regenwassergischt stark reduziert werden. Der komplette Unterboden wurde ebenfalls mit einer Schutzschicht überzogen, die sowohl korrosionshemmend als auch geräuschdämmend wirkt. Dabei ist der Unterbodenaufbau so ausgelegt, dass Karosserievibrationen durch das Dämm-Medium getilgt werden und zusätzlich eine akustische Isolation zwischen Fahrgastzelle und Straße entsteht.

Der Hilfsrahmen zur Aufnahme von Motor und Getriebe ist „schwimmend" gelagert. Dadurch entsteht eine akustische Entkopplung zwischen dem Haupt-Schwingungsverursacher (Motor) und dem großvolumigen Resonanzkörper (Karosserie).

Niederfrequente Geräusche, die dennoch in den Fahrgastraum gelangen, werden durch eine aktive Geräuschkontrolle ANC (Active Noise Cancelation), die speziell für diese Honda-Baureihe entwickelt wurde, getilgt. Dazu befinden sich zwei Mikrophone in der vorderen Decken-Konsole. Diese überwachen die in die Fahrgastzelle eindringenden Geräusche vom Antriebsstrang. Sobald unerwünschte Frequenzen registriert werden, erzeugt das ANC-System einen Gegenton und sendet ihn exakt getimt, als umgekehrtes Phasensignal an  die Türlautsprecher und Tieftöner des Audiosystems. Auf diese Weise überlagern sich Schwingungen und löschen die störenden Tonsignale aus. Das schafft Ruhe im Auto und ermöglicht weitestgehend den Verzicht auf konventionelles, schweres Dämm-Material.

Klangvariationen: Eine weitere wirkungsvolle Geräuschunterdrückung erreichen die Honda-Entwickler durch ein spezielles Ventilsystem in der Abgasanlage. Der Technik liegt eine bekannte Tatsache zu Grunde: Wird der Abgasstrom gedrosselt, so reduziert sich auch das Auspuff-Geräuschniveau. Das funktioniert aber nur bei bestimmten, geringen Lastbedingungen. Deshalb muss ein Ventilsystem für einen Ausgleich nach den jeweiligen Motorerfordernissen sorgen. Bei niedrigen Drehzahlen kann der Abgasgegendruck zu Gunsten der besseren Akustik steigen. Bei hohen Drehzahlen hingegen muss ein freier Durchfluss gewährleistet sein. Das Ventil öffnet, wenn die Motordrehzahl etwa 3.500 Touren erreicht und lässt die Abgas-Durchflussmenge dann von 130 auf 150 Liter pro Sekunde ansteigen.

Die Kombination unterschiedlichster Geräusch reduzierender Techniken macht den Honda Legend zu einem der leisesten Fahrzeuge seiner Klasse. Die Maßnahmen im Einzelnen:

Antriebsstrang:

  • dynamische Motoraufhängung
  • hydraulische untere Getriebeaufhängung
  • Auspuffschalldämpfer mit variablem Volumen
  • Motorhaubenisolation
  • Motor-Teilkapselung (Schallbleche unten und oben)

Karosserie:

  • Aerodynamische Dachlinienführung gegen Luftverwirbelung
  • Isolierung der Innenkotflügel dämpfenden Materialien
  • leichte Unterbodenisolierung
  • schwimmend gelagerte Hilfsrahmen vorn und hinten

Innenraum:

  • Fahrgeräuschunterdrückungssystem (Active Noise Cancellation)
  • leichte, akustisch dämpfende Instrumententafel-Beschichtung
  • Thinsulate-Isolierung in speziellen Bereichen
  • Geräuschdämmende Auskleidungen im Kofferraum

Intelligenter Leichtbau
Üblicherweise bringen Fahrzeuge mit serienmäßig viel Sicherheitstechnik an Bord und gehobener Komfortausstattung mehr Gewicht auf die Waage, als vergleichbare Modelle mit Minimalausstattung. Auch deshalb bieten die meisten Hersteller in dieser Klasse Basismodelle als „Magervarianten" an. Honda geht einen anderen, den konsequenten Weg und stattet den Legend grundsätzlich in fast allen Märkten nahezu komplett aus. Um den Gewichtszuwachs dennoch so gering wie möglich zu halten, setzen die Entwickler des neuen Legend konsequent auf intelligenten Leichtbau. An der Karosserie – der Baugruppe mit der größten Masse –  kommen statt dicker Bleche in hohem Maße hochfeste dünne Spezialstähle zum Einsatz. Zudem bestehen Hauben, Kotflügel und Fahrwerksteile wie Hilfsrahmen und Querlenker aus Aluminium, die Antriebswelle sogar aus einem besonders leichten aber dennoch festen Kohlefaser-Verbundwerkstoff. Durch die Summe der Leichtbau-maßnahmen bleibt das Leergewicht des komplett ausgestatteten Fünf-Meter-Autos bei 1.864 Kilogramm – bei einer gleichzeitig exzellenten Karosseriesteifigkeit.

Exakt geformt: Die Aluminiumteile der Karosserie, also Motorhaube, Vorderkotflügel und Kofferraumdeckel entstehen in einem  innovativen Hydroformprozeß. Die Rohbleche bekommen ihre Form also nicht durch gewöhnliche Stahlform-Pressen, sondern durch ein heißes Hochdruckmedium. Dazu werden die zugeschnittenen Aluminiumbleche in einer beheizten Form auf 500 Grad Celsius erwärmt. Ein Hochdruckmedium – je nach Bauteilgröße Edelgas oder dickflüssiges Öl – presst das weiche Blech in die Form. Das läuft in Sekundenschnelle ab und ermöglicht eine Oberflächenqualität, die mit herkömmlichen Prägeprozessen nicht zu erreichen ist.

Mit heißer Luft: Die Komponenten des vorderen und hinteren Aluminium-Hilfsrahmens entstehen in einem Hochtemperatur-Pressverfahren, das dünnwandigere und damit leichtere Formteile erzeugt als beim üblichen Aluminium-Hydro-Formpressen. Dazu wird ein Aluminiumrohr erhitzt und durch Zufuhr von heißem Druckgas in eine Gussform gepresst. Das Bauteil nimmt dann die Kontur der umgebenden Gussform an.

Zu den gewichtssparenden Maßnahmen gehören:

  • Motorhaube, Vorderkotflügel und Kofferraumdeckel aus Aluminium
  • Hilfsrahmen vorn und hinten, Querlenker und Stoßfängerträger aus Aluminium
  • Magnesium-Ventildeckel und Ventilsitzrahmen
  • Kohlefaserverstärkte Antriebswelle aus Verbundstoff.

Die große Karosserie-Verwindungssteifigkeit erreichten die Konstrukteure vor allem durch den extensiven Einsatz speziell gehärteter, hochfester Stähle:

  • für die Seitenschweller
  • die Unterbodenträger
  • Knautschzonen im vorderen Bereich der Seitenrahmen
  • vordere Stoßfängeraufhängungen
  • Spritzwand zwischen Motor und Fahrgastzelle
  • vordere Hilfsrahmenaufhängungen und
  • Knautschzonen am Fahrzeugheck

Lackierung mit Hochglanzeffekt

Für die Lackierung des neuen Legend setzten die Honda-Designer auf eine Edel-Schicht für exzellenten Hochglanz und satte Farbtiefe. Dazu wurde ein neuer Applikationsprozess entwickelt, der eine hervorragende Oberflächenqualität garantiert. Nach dem elektrophoresischen Grundieren wird nur noch eine weitere Grundierschicht aufgetragen, die für ein besseres Finish von Hand den letzten Schliff erhält. Die sonst übliche Füllerschicht – zum Ausgleich von Unebenheiten ist nicht mehr nötig, denn die Oberflächengüte der Karosseriebleche gilt bei Honda als makellos. Beim Verarbeiten der neuen Fahrzeuglacke werden weniger Schadstoffe in die Umluft emittiert, weil die neue Rezeptur auf Wasserbasis leicht flüchtige Lösungsmittel verzichtbar macht.

Nach dem Auftragen des wasserlöslichen Basislacks werden mehrere (früher nur eine) Klarlackschichten aufgetragen. Das gibt dem Finish mehr Tiefe und erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Verunreinigungen durch Insekten, Vogelkot, Baumharz sowie  Kratzer und Steinschlag.

Motor/Getriebe

  • Der 3.5-Liter SOHC VTEC V6-Motor leistet 217 kW (295 PS) bei 6.200 U/min-1 und
  • erreicht ein maximales Drehmoment von 351 Nm
  • Der 60-Grad-V-Winkel sorgt für kompakte Abmessungen
  • Hohes Verdichtungsverhältnis von 11,0:1 für Leistungs-Effizienz
  • Drive-By-Wire-Drosselklappensteuerung
  • 5-Gang-Automatik mit sequentiellem Schaltmodus, Lenkradwippen,
  • intelligentem Gangwahlsystem „Grade Logic Control" und „Shift Hold Control" für sportliches Fahren

Souveräne Kraftquelle

Für den Antrieb steht ein 3.5-Liter V6-Motor zur Verfügung.  Der moderne Leichtmetall-Sechszylinder mit variabler Ventilsteuerung leistet 217 kW (295 PS) bei 6.200 U/min-1. Das maximale Drehmoment von 351 Nm steht bei 5.000 U/min-1 bereit und ermöglicht eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 7,3 Sekunden. Der Honda Legend erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.

Kompakte Kraftquelle: Der quer eingebaute Motor ist ein besonders kompaktes Alu-Triebwerk bei dem die beiden Zylinderbänke im V-Winkel von 60 Grad zueinander angeordnet sind. Durch diese Bauform und viele konstruktive Optimierungen ließen sich kurze Abmessungen realisieren – eine wichtige Voraussetzung, um das leistungsfähige Triebwerk unter der flachen Motorhaube des Honda Legend zu platzieren. Der neue 3.5-Liter V6 ist mit 468 Millimeter um 61 Millimeter kürzer und mit 691 Millimeter um 36 Millimeter schmaler als der seines Vorgängers.

Den dünnwandigen Leichtmetall-Zylinderblock steifen zahlreiche Guss-Stege aus, die das Triebwerk wie Kühlrippen umgeben. Der untere Teil des Blocks wird durch eine starre Ölwanne aus Aluguss abgeschlossen. Das gibt zusätzliche Festigkeit und gilt als wichtige Basis für die außergewöhnliche Laufruhe des Legend-Motors.

Die Zylinderlaufbuchsen bestehen aus dünnwandigem Gusseisen und werden während des Herstellungsprozesses in den Leichtmetallblock eingegossen. Eine besondere Technik mit aufgerauhten Laufbuchsen-Außenseiten sorgt dafür, dass die  Verbindungsstellen zwischen Block und Laufbuchse großflächig sind und dadurch eine schnelle Wärmeabfuhr möglich ist.

Perfekte Passung: Pleuel gehören zu den extrem belasteten Motorkomponenten. Sie sollten dennoch leicht und schlank ausgeführt sein und bestehen aus dünnwandigem, hochfestem Schmiedestahl. Für exakte Passgenauigkeit werden die Aufnahmen für Kurbelwelle und Kolbenbolzen, die so genannten Pleuelaugen im Crackverfahren „geöffnet". Die Pleuel entstehen durch maschinelles Schmieden aus einem Stück. Anschließend brechen spezielle Automaten die Pleuelaugen an einer genau festgelegten  Stelle auf. Bei der späteren Montage passen die  Bruchstellen perfekt aneinander und sorgen so für einen exakt sitzenden Lagerdeckel.

Die geschmiedete Kurbelwelle ist fünffach gelagert und dank ihrer besonders kurzen Bauform deutlich steifer als bei vergleichbaren Motoren. Auch bei hohen Drehzahlen kann deshalb ein kultivierter, geräuscharmer Motorenlauf erreicht werden.

Weniger Reibung: Um eine möglichst verlustfreie Bewegung des Kolbens im Zylinder zu erreichen, erhalten die Zylinder-Laufbuchsen durch das so genannten Plateau-Hon-Verfahren eine glatte Oberfläche mit mikrofeinen Riefen. Die Kolbenmäntel samt Ringen werden vor der Montage mit dem flüssigen Schmiermittel Molybdändisulfid beschichtet. Durch die Einlagerung in der Leichtmetalloberfläche wird eine Senkung der Reibung um immerhin 10 Prozent gegenüber herkömmlichen Konstruktionen erwirkt.

Elektronische Ventilhubsteuerung und VTEC (Variable Ventilsteuerung)

Hondas millionenfach bewährtes VTEC-System garantiert eine perfekte Gemischdosierung in allen Leistungsebenen. VTEC steuert die zwölf Einlassventile so, dass genau soviel Kraftstoff-Luft-Gemisch in den Brennraum gelangt, wie in der jeweiligen Situation exakt für eine möglichst große Leistungsausbeute benötigt wird. Dadurch lässt sich auch bei niedriger Drehzahl ein großes Drehmoment realisieren. 

Das Prinzip: Jeden Zylinder beatmen zwei große Einlassventile (36 Millimeter Durchmesser) und zwei Auslassventile (Durchmesser 30 mm). Die Steuerung übernimmt ein 3fach-Kipphebelsystem. Bei niedrigen Motordrehzahlen wird jedes Ventil von einem separaten Nocken gesteuert. Das lässt eine unterschiedlich große Öffnung der beiden Einlassventile eines Zylinders und damit eine besonders starke Verwirbelung des Gasgemisches im Brennraum zu. Die dadurch entstehende gleichmäßige und vollständige Verbrennung erzeugt ein großes Drehmoment.

Bei Volllast hingegen werden die Nocken gleich geschaltet und beide Ventile geben stets eine gleichgroße Öffnung frei. Das gilt als wichtige Voraussetzung  für maximalen Luftdurchsatz, um dem Motor die Höchstleistung abzufordern.

Den Nockenwellenantrieb übernimmt ein neu dimensionierter Zahnriemen aus hochfesten, rissfesten Aramidfasern. Um Bauraum und Geräuschbildung klein zu halten, entschieden sich die Honda-Motorenkonstrukteure für eine schmale Riemen-Bauform und Rollen gelagerte Riemenspanner.

Hohe Verdichtung: Der Honda-Motor arbeitet bei einem – für einen Benziner – ungewöhnlich hohem Verdichtungsverhältnis von 11,0:1. Vorteil: So lässt eine hohe Leistungsabgabe bei gleichzeitig niedrigem Kraftstoffverbrauch realisieren. Allerdings bedarf es eines größeren technischen Aufwands. Die Kolbenböden müssen von unten mit Öl gekühlt werden, damit sich das Material nicht überhitzt. Das elektronische Motormanagement und besonders sensible Klopfsensoren regeln die Zündverzögerung.

Spontane Gasannahme: Das Gaspedal ist beim Legend ein elektrischer Schalter. Den konventionellen Drosselklappenzug ersetzt das elektronisch gesteuerte Drive-By-Wire-System (DBW). Statt über mechanische Seilzugverbindungen leiten elektrische Impulse den Gasbefehl des Fahrers an das Motormanagement weiter, das in der Folge die korrekte Drosselklappenstellung für die jeweils benötigte Motordrehzahl und die Getriebegang-Wahl sicherstellt.  Durch die Elektronik ist eine präzisere Steuerung möglich, die Besonderheiten beim Kaltstart, Bergfahrt und im Schubbetrieb automatisch berücksichtigt. Benötigt der Fahrer viel Leistung zum Beispiel zum Überholen oder bei Bergauffahrten, so erkennt das System die geänderten Fahrbedingungen und reagiert spontan.

5-Stufen-Automatik mit manuellem Modus

Das serienmäßige 5-Gang-Automatikgetriebe verfügt über eine dynamische elektronische Programmierung. Situationsgerecht wird ein Algorithmus zur optimalen Beschleunig des Fahrzeugs oder ein Programm zum entspannten, kraftstoffsparenden Dahingleiten abgespult. Die dazu notwendige intelligenten Programmierungen nennt Honda „Grade Logic Control" und „Shift Hold Control".

Automatikmodus: Der Fahrer wählt lediglich zwischen den üblichen Fahrstufen D (1. bis 5. Gang) oder D3 (1. bis 3. Gang).

Die Getriebeprogramme „Grade Logic Control" und „Shift Hold Control" sorgen dafür, das unnötig hektische Gangwechsel ausbleiben, aber ein reaktionsschnelles Zurückschalten bei spontanem Beschleunigungswunsch jederzeit möglich ist.

Intelligent schalten: Registriert die Denkzentrale des Getriebes eine Bergauf- oder Bergabfahrt, dann ändert die „Grade Logic Control" die Schaltpunkteinstellungen, reduziert die Schaltfrequenz und wählt eine feinere Drehzahlregelung. Dazu  werden kontinuierlich Drosselklappenstellung, Fahrgeschwindigkeit und Beschleunigung sowie eventuelle Bremsbetätigungen abgeglichen und mit den gemessenen Werten mit Kennfeldern, die im Speicher des Getriebecomputers abgelegt sind, verglichen. Stellt die „Grade Logic Control" fest, dass sich das Fahrzeug auf einer Steigung befindet, so wählt sie automatisch einen niedrigeren Gang. Bei Bergabfahrt vergrößert sie dagegen die Motorbremskapazität.

Die „Shift Hold Control"-Funktion hält das Getriebe stets im möglichst niedrigen Drehzahlbereich. Aktiv wird das System, wenn der Fahrer vom Gas geht, das Auto im Schubbetrieb rollt, sich in einer lang gezogenen Kurve befindet oder wenn der Fahrer die Bremsen betätigt.

Manueller Schaltmodus: Honda bietet serienmäßig zwei unterschiedliche Hand-Schaltmöglichkeiten an. Das Getriebe kann durch nach vorn drücken oder ziehen des Schalthebels manuell betätigt werden. Noch schneller geht die Gangwahl über die integrierten Schaltwippen am Lenkrad. Eine digitale Anzeige im Drehzahlmesser zeigt die jeweils eingelegte Fahrstufe an.

Sicherheit geht vor: Zum Schutz vor Motorschäden kontrolliert der Getriebecomputer alle manuellen Eingriffe und wird in kniffligen Situationen aktiv. Bei untertourigem Motorlauf schaltet er zurück, droht der Motor dagegen zu überdrehen, dann lässt  der Prozessor die Kraftstoffzufuhr kurzzeitig kappen. Reicht das zum Beispiel bei steiler Bergabfahrt nicht aus, so schaltet das Getriebe in den Automatikmodus um. Das System wählt automatisch den 1. Gang, wenn der Legend anhält, um zu vermeiden, dass eine Beschleunigung aus einem höheren Gang erfolgt. Wohl bemerkt, nicht zur Bevormundung, sondern um teure Folgeschäden abzuwenden.

Fahrwerk

  • Dynamische Fahreigenschaften
  • SH-AWD Superhandling-Allradantrieb
  • Double-Wishbone-Vorderradaufhängung
  • Multilink-Hinterachse
  • Fahrzeugstabilisierungsprogramm (VSA) für erhöhte Sicherheit
  • Variable Servo-Zahnstangenlenkung
  • Innenbelüftete Scheibenbremsen vorn und hinten mit ABS, EBD und Bremsassistent

Gute Führung: Das Fahrwerk des Honda Legend sorgt für garantierten Fahrspaß in allen Situationen und verwöhnt mit außergewöhnlichem Fahrkomfort. Die verwindungssteife Karosserie bietet eine ausgezeichnete Basis für die Double-Wishbone-Vorderradaufhängung und einer Multilink-Achse hinten.

Leichte Bauteile: Die Achsschenkel, der obere und der untere Querlenker sowie die kompletten Hilfsrahmen bestehen aus Aluminium. Vorteil: Leichtmetallkomponenten an Fahrwerksteilen sorgen für ein besonders gutes Ansprechverhalten beim Einfedern. Rollt das Auto über kleine Hindernisse, so reagieren leichte Fahrwerksteile früher und sensibler als schwere. Techniker sprechen hier von ungefederten Massen und meinen damit all jene Bauteile, die  beim Einfedern so gut wie ungedämpft mitbewegt werden müssen. Für eine  allzeit gute Bodenhaftung sollten diese Fahrwerksteile möglichst wenig Gewicht haben.

Die Mehrlenker-Hinterachse ist mit einer vergrößerten Hilfsrahmenbefestigung und längeren oberen Querlenkern versehen. Dadurch lässt sich ein verbessertes Eigenlenkverhalten des Fahrzeugs in Kurven realisieren. Das Auto bleibt durch diese Optimierungen auch in extremen Fahrsituationen gutmütig und für den Fahrer allzeit gut beherrschbar.

Unterdrückte Nick-Bewegungen: Die komplette Achsgeometrie verfügt beim neuen Honda Legend über eine ausgeprägte Rollsteifigkeit, die zum Beispiel beim  Abbremsen dafür sorgt, dass die Karosserie nicht „eintaucht" und beim Beschleunigen den Vorderwagen nicht übermäßig „anhebt". Solche Reaktionen beeinträchtigen zwar weder Sicherheit noch Fahrdynamik,  sie reduzieren aber den Fahrkomfort für die Insassen erheblich.

Um unkomfortable Schwingungen und Fahrbahngeräusche von den Insassen fernzuhalten, nahmen die Fahrwerkstechniker Modifikationen an allen Verbindungen und Berührungspunkten zwischen Karosserie und Fahrwerk vor. Bei der Fahrwerksauslegung mussten natürlich auch die Besonderheiten des Honda-Allradantriebs berücksichtigt werden. Viele Komponenten erhielten eine größere Steifigkeit, um den höheren Seitenkräften standzuhalten, die der Super Handling- Allradantrieb (SH-AWD), die großen Räder und die wesentlich steifere Karosserie verursachen.

Super Handling-Allradantrieb

Der Kurvenstar: Der Allradantrieb des Honda Legend kann das optimale Drehmoment nicht nur zwischen den Vorder- und Hinterrädern, sondern auch zwischen den beiden Hinterrädern separat aufteilen. Um die Sicherheit in jeder Situation auf höchstem Niveau zu halten, arbeitet das Superhandling-Allradsystem (SH-AWD) mit dem elektronischen Fahrzeugstabilisierungsprogramm (VSA) eng zusammen. So wird das Drehmoment genau dosiert an jedes einzelne Hinterrad geliefert, was zu einer neutralen, präzisen Lenkung und außergewöhnlich guter Kurvenstabilität führt. Mit dieser Innovation haben die Honda-Entwickler in puncto präzises Kurvenverhalten und gute Traktion ein neues Kapitel in der Technik-Geschichte aufgeschlagen.

Gezieltes Übersteuern: Serienmäßig hat der Honda Legend einen Allradantrieb an Bord, der für ein aktives Fahrverhalten in Kurven sorgt. Das SH-AWD erhöht bei schneller Kurvenfahrt die Drehzahl des äußeren Hinterrads und sorgt so für ein wohldosiertes Übersteuern des Fahrzeuges. Dadurch wird das Handling in schnellen Kurven spürbar verbessert.

Während bei Geradeausfahrten und gemäßigten Kurvenfahrten bis zu 70 Prozent des Motordrehmoments an die Vorderräder übertragen wird, gelangen bei großer Beschleunigung und hohem Tempo bis zu 70 Prozent des verfügbaren Drehmoments an die Hinterräder. Das erhöht die Kurvenwilligkeit des Fahrzeugs und garantiert Fahrspaß auf höchstem Niveau.

Diese von Honda-Ingenieuren entwickelte intelligente Allradtechnik verbessert darüber hinaus die Sicherheit in Kurven: Denn das SH-AWD-System wird ebenfalls aktiv, wenn bei einer Kurvenfahrt zu heftig gebremst wird. Dann variiert SH-AWD die Kraftverteilung auf die einzelnen Räder so, dass die Fahrstabilität – bis an die physikalischen Grenzen – stets erhalten bleibt.

Die komplexe Allradtechnik berücksichtigt folgende Betriebsmodi:

  • Bei Beschleunigung unter Volllast auf gerader Strecke wird bis zu 40 Prozent des Drehmoments
  • an die Hinterachse übertragen.
  • Bei normalen Geradeausfahrten und gemäßigten Kurvenfahrten wird bis zu 70 Prozent des Drehmoments an die Vorderräder übertragen.
  • Bei scharfen Kurvendurchfahrten gehen bis zu 70 Prozent des verfügbaren Drehmoments für erhöhten Fahrwerksausgleich an die Hinterräder. Bis zu 100 Prozent dieses Drehmoments können an das äußere Hinterrad geleitet werden, und dieses Rad kann sogar je nach Situation bis zu 5 Prozent durch das Beschleunigungsmodul des Systems überdreht werden.

Das Ziel dieser Allradtechnik ist es,  mehr Kraft auf die Fahrbahn zu bringen und durch verbesserte und gezielte Traktion das Fahrzeug sicher und kontrolliert auf Kurs zu halten. Das neuartige System ist konventionellen Antrieben deutlich überlegen. Denn diese Technik, die Achslast gleichmäßiger zwischen Vorder- und Hinterachse zu verteilen, erhöht die Bodenhaftung bei Kurvenfahrt insgesamt.

Einschalten unnötig: SH-AWD ist ein voll automatischer Allradantrieb ohne separate Differenzialsperre. Der Antrieb geht von der Vorderachse auf das Verteilergetriebe. Dieses ist mit einer Antriebswelle aus verstärkten Kohlefaserverbundstoffen verbunden, die das Drehmoment auf die hintere Antriebseinheit überträgt. Diese beherbergt in einem Aluminiumgehäuse ein spezielles Getriebe aus drei Planetenradsätzen. Das Drehmoment wird durch den ersten Satz (den Beschleunigungssatz) zu einem so genannten Hypoidzahnrad geleitet, das den Abtrieb um 90 Grad dreht, um die Hinterachswellen anzutreiben.

Ein Paar elektromagnetischer Direktkupplungen sitzt auf jeder Seite des Hypoidzahnrads und leitet den Kraftfluss auf die Hinterräder. Je nach Situation können die Hinterräder mit 30 bis  70 Prozent der Motorgesamtleistung beliefert werden. Die beiden Kupplungen können auch einzeln gesteuert werden. Dann kann bis zu 100 Prozent des Hinterachsdrehmoments auf ein einzelnes Hinterrad gelangen. Ein Magnetschalter steuert den an jeder Kupplung anliegenden Druck und verlangsamt so die Drehzahl des Sonnenrades im Planetengetriebe. Damit variiert sie das Drehmoment, mit dem das Rad beliefert wird. Die Kupplungen übernehmen also eine Aufgabe, die der eines Sperrdifferentials ähnlich ist.

Technischer Kunstgriff: Während der Kurvendurchfahrt kann die Abtriebswelle mehr beschleunigt werden als die Antriebswelle. Dies wird durch einen zusätzlichen kompakten Planetenradsatz erreicht, der über hydraulische Versteller gesteuert wird und die Kupplungssätze an der Hinterachse ansteuern. Bei Geradeausfahrt ist die Antriebswelle mit dem Planetenradträger gekoppelt, so dass kein Lastwechsel erfolgt. In Kurven ist der Träger mit dem Gehäuse gekoppelt, und die Abtriebswelle wird um bis zu fünf Prozent schneller angetrieben. Auf diese Weise kann das äußere Rad zur Erhöhung der Lenkwirkung des gesamten Fahrzeugs (Übersteuern) überdreht werden.

Zusätzliche Sicherheit: Beim Abbremsen während der Kurvendurchfahrt wird das Drehmoment auf das äußere Hinterrad so geändert, dass es von einem inneren zu einem äußeren Giermoment wird und so zur Fahrzeugstabilität beiträgt.

Diese komplizierten Vorgänge will Honda den Legend-Fahrern transparent machen und bietet deshalb Zusatzinformationen in Form von Grafiken im Multiinformationsdisplay an. Hier wird die jeweils momentane Drehmomentverteilung veranschaulicht.

Vernetzte Elektronik: Die anspruchsvolle Steuerung des SH-AWD-Systems übernimmt die elektronische Steuereinheit (ECU) des Fahrzeugs und ist direkt in das Steuergerät der Fahrzeugstabilisierungsprogramm integriert. Das Motorsteuergerät erzeugt die Daten zu Motordrehzahl, Ansaugkrümmerdruck und Getriebeabstufung, während das VSA-Steuergerät Daten zur Querbeschleunigung, Gierrate, Raddrehzahl und zum Lenkwinkel bereitstellt. Die SH-AWD-Steuerung überwacht den Status des Beschleunigungsmoduls und das elektromagnetische Moment der rechten und linken Direktkupplung. Während der Fahrt werden Querbeschleunigung und Lenkwinkel zur Drehmomentaufteilung zwischen dem rechten und linken Hinterrad herangezogen. Gleichzeitig lassen sich diese Daten zur Steuerung des Beschleunigungsmoduls nutzen.

Was kompliziert klingt, ist ganz einfach: Je mehr Daten zur genauen Situationsbestimmung herangezogen werden können, desto präziser funktioniert die aufwändige Allradtechnik. Dank des Informationsaustauschs zwischen der Elektronik von Motor, Getriebe, Fahrwerk, Bremsen und Allradsystem wurde – aus Sicht der Entwickler – eine neue fahrdynamische Qualität erlangt.

Fahrzeugstabilisierungsprogramm (VSA)

Schleudern nahezu ausgeschlossen: Der Honda Legend verfügt über ein elektronisches Fahrzeugstabilisierungsprogramm (VSA). Dieses funktioniert wie bekannte hoch entwickelte ESP-Systeme, arbeitet bei Hondas Topmodell aber eng mit dem Super Handling-Allradantrieb zusammen. Das VSA sorgt dafür, dass der Fahrer auch bei plötzlichen Manövern das Fahrzeug stets unter Kontrolle behält.

Ein Mikroprozessor beeinflusst die komplizierten Regelabläufe und organisiert je nach Bedarf die optimale Verteilung von Bremskräften auf die einzelnen Räder, die Betätigung der Drosselklappe und die Steuerung des Zündsystems. So kann mit gezielter Kraftdrosselung, partiellem Bremseingriff und bewusster Beschleunigung eines einzelnen Rades das Fahrzeug stets sicher auf Kurs gehalten werden.

Sicheres Anfahren: Beim Anfahren und Beschleunigen übernimmt VSA eine Traktionskontrollfunktion: Sobald die Sensoren ein durchdrehendes Rad registrieren, es also zu großem Radschlupf kommt, sorgt VSA durch kurzzeitige Rücknahme des Motordrehmoments  für bessere  Traktion. In Situationen, bei denen die angetriebenen Räder unterschiedlich starken Grip aufbauen, zum Beispiel durch eine nur teilweise nasse Fahrbahn, sorgt das System für eine Bremswirkung an dem Rad das durchzudrehen droht. So erhält das andere Rad – mit der besseren Haftung – Zusatzkraft für mehr Traktion.

Kontrollieren und Regeln: Während der Fahrt gleicht VSA mit einer sehr großen Wiederholrate eine Vielzahl von Signalen ab, die über den Fahrerwunsch und über den Fahrzustand Auskunft geben. So lassen sich Fahrzeugreaktion in Abhängigkeit von  den Vorgaben des Fahrers und der physikalischen Plausibilität ermitteln und bewerten. Passen Fahrzeugbewegungen und errechneter Fahrweg, Gierwinkel und Kurvenradius nicht zusammen, schreitet VSA ein und bringt das auszubrechen drohende Fahrzeug in Sekundenbruchteilen wieder auf Spur.

Neigt das Auto zum Übersteuern, betätigt VSA die Bremse des äußeren Vorderrads, um der Giertendenz entgegen zu wirken. Wird eine Neigung zum Untersteuern registriert, bremst VSA das innere Hinterrad ab und reduziert zusätzlich die Motorleistung, um das Fahrzeug auf Kurs zu halten.

Im Gegensatz zu Fahrstabilitätssystemen in Familienlimousinen ist das VSA-System des Legend so kalibriert, dass der Fahrspaß und das Gefühl des aktiven Fahrens erhalten bleiben. Wer auf Unterstützung durch diese Elektronik verzichten will, kann sie per Schalterbetätigung – bis zum nächsten Motorstart, deaktivieren.

Variable Servo-Lenkung

Sportliche Fahrer bevorzugen direkte Lenkungen, wollen aber beim Einparken nicht unbedingt auf den Komfort einer ausgewogenen Lenkkraftunterstützung verzichten. Honda setzt deshalb auf eine Zahnstangenlenkung mit geschwindigkeitsabhängiger Servounterstützung. Sie sorgt für ein lineares und direktes Lenkgefühl in allen Drehzahlbereichen und fühlt sich in der Mittellage sehr präzise an.

Belüftete Scheibenbremsen

Belüftete Scheibenbremsen sorgen für exzellentes Bremsverhalten. Die vorderen Bremsscheiben haben einen Durchmesser von 320 Millimeter. Vierkolben-Bremssättel aus Aluminium sorgen für kräftiges Zupacken. Auch die hinteren Scheibenbremsen sind belüftet; ihr Durchmesser beträgt 310 Millimetern. Die Einkolben-Bremssättel (ebenfalls aus Aluminium) gewährleisten, dass ein Überbremsen der Hinterachse ausgeschlossen werden kann.

Assistenzsysteme, wie die Elektronische Bremskraftverteilung (EBD), das Antiblockiersystem (ABS) sowie der Bremsassistent unterstützen den Fahrer bei Vollbremsungen und garantieren auch in Extrem-Situation maximale Verzögerung und Spurtreue. Der Mikroprozessor des Bremsassistenten analysiert und speichert kontinuierlich die Bremsgewohnheiten des Fahrers und überwacht die Druckrate und den Gesamtdruck, mit dem der Fahrer normalerweise das Bremssystem betätigt.

Tritt dieser plötzlich und heftig auf die Bremse, bringt der Bremsassistent das System zu einer vollen ABS-Aktivierung, die das Fahrzeug mit dem kürzest möglichen Bremsweg anhält. Das System wird jedoch nur aktiviert, wenn der Mikroprozessor eine kritische Bremspedalgeschwindigkeit registriert.

In solchen Notsituationen unterstützt der Bremsassistent den Fahrer in dem er die vom Fahrer eingeleitete Vollbremsung konsequent weiterführt. Dem Fahrer bleibt aber auch – durch lösen der Bremse – die Möglichkeit, diesen Vorgang abzubrechen.

Räder und Reifen

Der Legend rollt auf Leichtmetallfelgen und sportlich breiten Reifen der Dimension 235/50 R17. Optional werden 18-Zoll-Räder angeboten.

Besserer Schutz von Fußgängern

Novum: Eine so genannte POP-UP-Motorhaube verbessert zusätzlich den Fußgängerschutz. Sobald es zu einer Kollision kommt, signalisiert ein Berührungs-Sensor im vorderen Stoßfänger die Gefahr und löst eine Pyrotechnik aus: In Sekundenbruchteilen schnellt der hintere Teil der Motorhaube um 10 Zentimeter in die Höhe. Dadurch entsteht ein deutlicher Abstand zwischen der Motorhaube und den darunter liegenden harten und kantigen Bauteilen des Motors. Schlagen Kopf, Schulter oder Schlüsselbein eines Fußgängers, Fahrrad- oder Motorradfahrers auf, so verformt sich lediglich das relativ weiche Haubenblech. Zu diesem Sicherheitssystem gehören energieabsorbierende Vorderkotflügel ohne die sonst üblichen messerscharfen Falzkanten unterm glatten Blech. Die Wischergestänge erhielten leicht deformierbare Gelenke und die vordere Dachkante gibt bei einem Aufschlag elastisch nach. Die so genannte POP-UP-Motorhaube kann auf diese Weise das Risiko schwerer Verletzungen deutlich reduzieren.

Unfallvermeidung durch intelligente Assistenzsysteme

Der Legend verfügt über einen adaptiven Tempomat (ACC). Diese Sicherheitseinrichtung sorgt automatisch dafür, dass bei Kolonnenfahrt ein konstanter Abstand zum voraus fahrenden Fahrzeug eingehalten wird. Dadurch wird die Fahrt auf langen Strecken entspannter und weniger ermüdend. ACC unterstützt die herkömmliche Tempomat-Funktion, hält das Auto also auf einer vom Fahrer vorgegebenen Geschwindigkeit – natürlich auch bei Bergauf- und Bergabfahrten. Ein im Kühlergrill integriertes Radarsystem überprüft kontinuierlich den Abstand zum voraus fahrenden Fahrzeug und verlangsamt gegebenenfalls das eigene Auto. Bei Unterschreiten des Mindestabstands warnt es den Fahrer und bremst sogar ab. Dieses System funktioniert systembedingt natürlich nur bei regulärer Kolonnenfahrt.

Schert ein Fahrzeug plötzlich aus dem so genannten Querverkehr ein, oder verliert ein vorausfahrender Transporter große Ladungsstücke, dann wird das Collision Mitigation Brake System (CMBS) aktiv.

Bei einer kritischen Unterschreitung des Mindestabstands wird der Fahrer durch akustische und optische Signale vor der drohenden Gefahr gewarnt. Stellt das System fest, dass der Fahrer ausreichend reagiert hat und eine Kollision ausbleibt, schaltet sich CMBS sofort wieder ab. Reicht die Reaktion des Fahrers nicht, nutzt das System eine zweite Warnserie mit „fühlbaren Elementen" wie einer leichten Aktivierung der Bremsen aber auch durch ein kurzes Straffen der Gurte, um den Fahrer auf geeignete Gegenmaßnahmen hinzuweisen. Nutzt das alles nichts, leitet CMBS einen harten Abbremsvorgang ein und strafft die Sicherheitsgurte von Fahrer und Beifahrer um die Folgen eines möglichen Aufpralls zu mildern.

Zusammengefasst arbeitet CMBS also stets nach folgenden Schritten:

Stufe 1: Gibt es ein Kollisionsrisiko zum voraus fahrenden Fahrzeug, oder ist der Abstand zwischen den beiden Fahrzeugen unter einen festgesetzten Schwellenwert gefallen, dann ertönt ein akustisches Signal, und das Wort 'BRAKE' erscheint im Multiinformationsdisplay.

Stufe 2: Verringert sich der Abstand zwischen den beiden Fahrzeugen weiterhin, betätigt CMBS die Bremsen leicht, und ein Elektromotor aktiviert die Gurtstraffer des Fahrersitzes, so dass der Gurt zwei bis drei Mal angezogen wird und dem Fahrer damit einen spürbaren Warnhinweis liefert. Der Warnsummer ertönt erneut, und das Wort 'BRAKE' erscheint erneut auf dem Multiinformationsdisplay.

Stufe 3: Stellt das System nach der ersten und zweiten Warnhinweisstufe fest, dass eine Kollision unvermeidlich ist, dann zieht der Gurtstraffer die Gurte des Fahrers und Beifahrers mit so viel Kraft an, dass ein Ausgleich für einen lockeren Gurt oder dick gepolsterte Kleidung entsteht, und leitet ein starkes Abbremsen ein.

Das CMBS funktioniert nur, wenn der Legend mit einer Geschwindigkeit von über 15 km/h fährt, und wenn die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Legend und dem vorausfahrenden Fahrzeug 15 km/h oder mehr beträgt.

Das CMBS kann durch Drücken eines Schalters auf der linken Seite der Instrumententafel ausgeschaltet werden.

Schützender Käfig: Kommt es zur Kollision, umgibt die ACE-Karosseriestruktur (Advanced Compatibility Engineering) des Legend die Insassen wie eine schützende Hülle. Mit ACE bezeichnet Honda die intelligente Platzierung von Trägern und Rahmenteilen zur gleichmäßigen Kraftverteilung in der Karosserie. Durch ACE kann die Stoßenergie von gegnerischen Fahrzeugen unterschiedlicher Größe so abgefangen werden, dass die Insassen in vielen Unfallkonstellationen unverletzt bleiben. Bei einem Frontalaufprall konzentriert eine konventionelle Karosseriestruktur die Lasten des Aufpralls über zwei längs verlaufende Pfade durch den unteren Teil des Rahmens.  Der vorn montierte polygonale (vielstrebige) Hauptrahmen der ACE-Struktur ist dagegen so konzipiert, dass er die Stoßkraft über mehrere Hauptlastpfade verteilt. So findet beim Crash eine gleichmäßigere Verformung der Knautschzone vor der Fahrgastzelle statt, und die Aufprallkräfte werden vom Fahrzeuginnenraum erfolgreich ferngehalten.

Beim Seitenaufprall schützen die Insassen Rahmenabschnitte mit darauf abgestimmten Materialspezifikationen die Insassen.

Zweistufige Airbagsysteme im Innenraum, seitlich, und im Kopfbereich minimieren gemeinsam mit den Gurt-Rückhaltesystemen die Verletzungsgefahr für die Insassen.

Partnerschutz – mit gutem Beispiel voran: Für einen besseren Partnerschutz im Falle eines Unfalls mit einem kleineren Fahrzeug verfügt der neue Legend über eine spezielle Gestaltung der Frontstruktur: Der vordere Karosseriebereich ist relativ leicht verformbar ausgelegt. Kommt es zu einem Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug, nimmt dieser Karosserieteil – beim Verformen – einen großen Teil der Stoß-Energie auf und begünstigt die Kompatibilität mit der Sicherheitsstruktur anderer Fahrzeuge. Denn Energie, die bei dem kleineren Auto mit der härteren Karosserie nicht getilgt werden kann und dadurch auf die Fahrgastzelle einwirken kann, wird durch die spezielle Vorderwagenstruktur der großen Honda-Limousine ebenfalls reduziert. Die Fahrgastzelle selbst ist dagegen äußerst steif und schützt die Insassen effektiv.

Mehr Sicherheit bei Nachtfahrten

Aktives Frontscheinwerfersystem: Der neue Legend verfügt serienmäßig über ein aktives Frontscheinwerfersystem AFS (Active Frontlight System). Die Hauptscheinwerfer strahlen weißes, sehr helles Xenon-Licht aus. AFS ist Hondas Variante eines kombinierten Kurven- und Abbiegelichtes und leuchtet die Fahrbahn jeweils in die Richtung aus, in die das Fahrzeug gerade gelenkt wird. Der linke Abblendscheinwerfer kann nach links und der rechte nach rechts schwenken, so dass Kurven und Kreuzungen auch bei Nacht stets voll ausgeleuchtet werden. Jeder Scheinwerfer kann um bis zu 20 Grad schwenken; der Winkel hängt von der Fahrgeschwindigkeit und dem Lenkeinschlag ab. Der Fahrer kann auch komplexe Situationen bei Nachtfahrten leichter erfassen und Fußgänger oder Hindernisse frühzeitig erkennen.

Für die Abblendscheinwerfereinheit wurden Xenon-Scheinwerfer eingesetzt, die weißer, weiter und breiter leuchten als herkömmliche Scheinwerfer.

Das AFS arbeitet mit folgenden Komponenten zusammen:

  • Lenkwinkelsensor
  • Geschwindigkeitssensor
  • Rückwärtsgang-Schalter (der AFS beim Rückwärtsfahren deaktiviert)
  • Steuerschalter (damit schaltet der Fahrer AFS nach Wunsch ab)
  • Instrumententafel-Warnleuchte (leuchtet auf, wenn AFS abgeschaltet wird)
  • Das Steuergerät schwenkt die Abblendscheinwerfereinheit über ein Getriebe und einen Schrittmotor.
AFS schwenkt entweder den linken oder rechten Scheinwerfer (nicht beide gleichzeitig), wenn folgende Bedingungen gegeben sind:
  • Lenkwinkel über 12 Grad
  • Geschwindigkeit von 10 km/h oder höher (Linkskurven)
  • Rechter Scheinwerfer wird auch bei stehendem Fahrzeug geschwenkt.
  • Schwenkrückstellung, wenn die Geschwindigkeit unter 5 km/h fällt (nur Linkskurven).

LED-Beleuchtung

Jede Rücklicht/Bremsleuchteneinheit nutzt 28 Leuchtemitterdioden (LED) – die Schlussleuchten verfügen über 14 kreisförmig angeordnete LED, die Bremsleuchten über weitere 14 LED. Werden die Bremsen betätigt, leuchten alle 28 LED zur besseren Erkennbarkeit auf.

Auch für die dritte Bremsleuchte und die Nebelschlussleuchte, die in der Verkleidung über dem Kennzeichen sitzt, werden LEDs eingesetzt.

INNENRAUM

  • Luxuriös gestaltetes Cockpit
  • Perforierte Ledersitze mit Klimatisierter Belüftung
  • Vordersitze achtfach elektrisch einstellbar
  • elektrische Lendenwirbelstützenverstellung
  • Zwei-Zonen-Klimatisierungsautomatik
  • DVD-Satellitennavigation mit Spracherkennung
  • Rückfahrkamera als Einparkhilfe
  • Freisprechanlage für alle Bluetooth-Handys
  • Bose-Surround-Audiosystem mit zehn Lautsprechern und sechsfach DVD-Wechsler
  • Multifunktionscontroller für schnelle, intuitive Bedienung von Navigation, Audiosystem, Klimaautomatik und weiteren Funktionen

Der Innenraum des Legend verbindet eleganten Luxus mit klarem, ergonomischem Design und schafft damit ein Ambiente, das perfekt auf den sportlichen Charakter des Fahrzeugs abgestimmt ist. Gleichzeitig wurden verschiedene neueste Technologien für eine einfache und intuitive Benutzung der Bedienelemente gewählt. Eine sorgfältige Abstimmung des Innenraums trägt dazu bei, dass sich der Fahrer wohl fühlt, bei der Bewältigung auch brenzliger Fahrsituationen unterstützt wird und durch keine Komponenten unnötig abgelenkt wird.

Besonderer Wert wurde auf die hohe Qualität und Verarbeitung der Materialen gelegt. Die ergonomischen Sitze mit atmungsaktivem Lederbezug lassen die Fahrt zu einem sportlichen und gleichzeitig luxuriösen Erlebnis werden. Die Instrumententafel ist in Ahorn-Echtholzfunier gefasst. Während die Bedienelemente in der Mittelkonsole für Klimaautomatik, Audiogerät und Navigation mit ihrem Seidenmattfinish von eher technischem Ambiente umgeben sind. Hauptinstrumentierung und die große, helle Navigationsanzeige sind leicht ablesbar. Alle wichtigen Bedienelemente sind vom Fahrer leicht zu erreichen. Dazu zählen: Radio, Tempomat, Spracherkennung, Satellitennavigation, Multiinformationsdisplay.

Die Audio-Bedienelemente sitzen in der linken oberen Lenkradspeiche, während die Tempomat-Tasten in der rechten oberen Lenkradspeiche untergebracht sind. Den Abstand für das ACC-System kann man in der rechten unteren Speiche wählen. Die untere linke Speiche ist für die Bedienelemente des Navigationssystems reserviert. Dazu gehört auch eine Drucktaste (Push-to-talk-Taste) zur Aktivierung des Navigationssystems, sowie vieler Funktionen der Klimaautomatik und Audioeinheit.

Ebenfalls links zwischen den Lenkradspeichen befinden sich die Bedienelemente für die Bluetooth-Aktivierung, während sich rechts zwischen den Speichen die Bedienelemente für das Multi-Infodisplay befinden. Nicht im Blickfeld, aber leicht zu erreichen sind die Wippschalter, mit denen das Getriebe im manuellen Modus hoch- und herunter geschaltet werden kann.

Multiinformationsdisplay

Wichtige Infos auf einen Blick: Über ein LCD-Info-Display erfährt der Fahrer alles wichtige, wie Kilometerstand, Tageskilometerzähler, aktuellen und durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch, Durchschnittsgeschwindigkeit, verstrichene Zeit seit Fahrtantritt sowie den Status von ACC und CMBS.

Einknopfbedienung

Alle Kommunikations- und Komfort-Funktionen werden per Joystick gesteuert. Der Fahrer wählt aus einer Reihe von Funktionsmenüs, die auf dem Navigationsbildschirm angezeigt werden, die gewünschte Option aus. Ein Druck auf den Multifunktionscontroller wählt das markierte, beleuchtete Element aus. Der Multifunktionscontroller steuert folgende Funktionen:

  • Audio
  • Satellitennavigation (einschließlich der Kompassanzeige)
  • Zwei-Zonen-Klimatisierungsautomatik
  • Bordcomputer mit Verbrauchsanzeige
  • Kalender und
  • Taschenrechner

Rückfahrkamera

Enge Lücken nutzen können: Rückwärtsfahren ist im Legend besonders einfach. Die Außenspiegel können so eingestellt werden, dass sie beim Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch nach unten klappen um dem Fahrer einen Blick auf den Bordstein zu ermöglichen. Über eine Videotechnik lässt sich der Bereich hinter dem Fahrzeug sehr gut einsehen. Die Heckkamera sitzt in der Verkleidung über dem Kennzeichen und bietet eine Sichtbreite von 131 Grad, die Höhe ist auf 91 Grad begrenzt. Das Farbbild wird auf dem Monitor der Satellitennavigation angezeigt.

Satellitennavigation

Pfadfinder an Bord: Das Navigationssystem ist serienmäßig an Bord. Das umfangreiche europaweite digitale Kartenmaterial ist auf nur einer DVD gespeichert. Die aktuellen Verkehrs-, Baustellen- und Staumeldungen liefern das RDS (Radio Data System) und TMC (Traffic Message Channel). Dieses System rechnet die verfügbaren Verkehrsinformationen in minutengenaue Verspätungen um und plant alternative Routen. Eingaben können per Spracherkennung in Englisch, Deutsch und Italienisch erfolgen. Französisch und Spanisch werden in naher Zukunft ebenfalls verfügbar sein. Die Aktivierung nimmt man über die Push-to-talk-Taste am Lenkrad vor. Ein Sprachbefehl wie „nach Hause" veranlasst das System, für den Fahrer die beste Route nach Hause zu planen. Sucht der Fahrer das nächste Restaurant oder die nächste Tankstelle, gibt er einfach mündlich seinen Befehl, und das Satellitennavigationssystem findet die nächste Station und sucht den besten Weg zu diesem Ziel aus.

Mit zusätzlichen Sprachbefehlen (Zugang über die gleiche Lenkradtaste) können auch Audiogerät- und Klimafunktionen über Sprachbefehle angesteuert werden.

Telefonieren erlaubt: Gute Nachricht für Nutzer von Mobiltelefonen. Jeder Legend ist bereits ab Werk mit einer Freisprecheinrichtung ausgestattet. Dass alle modernen Mobiltelefone – egal von welchem Hersteller – genutzt werden können, garantiert neueste Bluetooth-Technik: Nach einmaligem „paaren" von Handy und Auto meldet sich das mitgeführte mobile Telefon automatisch beim Einschalten der Zündung an und kann auch zum Telefonieren in der Jackentasche oder sogar im Kofferraum bleiben. Das Wählen und die Gesprächsannahme erfolgen über Lenkradtasten oder per Spracherkennung.

Die Freisprechanlage lässt sich über eine Lenkradtaste aktivieren. Mehrere Lautsprecher und Mikrofone im Fahrzeug garantieren eine sehr gute Verständigungsqualität.

Sitzkomfort à la carte

Die Sport-Luxus-Philosophie des neuen Legend verlangte nach Sitzen, die den Komfort für Langstreckenfahrten mit viel Seitenhalt für Fahrspaß auf kurvenreichen Strecken verbinden. Deshalb erhielten die Vordersitze hohe Lehnen und die Sitzpolster sind mit einer speziellen Urethanauflage ausgestattet. Diese filtert Vibrationen aus dem Sitz und unterstützt eine sportlich straffe Sitzposition.

Außerdem verfügen die Vordersitze über eine klimatisierte Sitzbelüftung. So können  Sitz von Fahrer und Beifahrer durch einen Luftstrom entweder leicht gekühlt oder leicht erwärmt werden. Ein erhebliches Plus an Komfort gerade an sehr heißen oder kalten Tagen.

Die vorderen Kopfstützen sind in der Höhe und Neigung verstellbar. Die drei Kopfstützen hinten können, wenn keine Fondpassagiere an Bord sind, zugunsten einer besseren Sicht nach hinten über einen Schalter eingezogen werden.

Für erhöhten Komfort an sonnigen Tagen bietet der Legend eine elektrisch betätigte Sonnenrollo an der Heckscheibe; die Bedienung erfolgt über einen Schalter an der Deckenkonsole. Zusätzlich gibt es für jede Seitenscheibe im hinteren Bereich manuelle Sonnenrollos.

Ablagen: Der Innenraum des Legend bietet ausreichend Stauraum und viele Ablagen für Reiseutensilien. Zum Beispiel unter der vorderen Mittelarmlehne. Unter einem Doppeldeckel, der es ermöglicht, auf der einen Seite die gepolsterte Armlehne zu benutzen, während der Deckel auf der anderen Seite geöffnet ist, befindet sich ein großes tief liegendes Staufach. Der vordere Doppel-Getränkehalter besitzt einen verstellbaren unteren Träger. So stehen Tassen, Flaschen und Becher unterschiedlichster Größe sicher. Im großen Handschuhfach ist ein separates Dokumentenfach integriert, damit Fahrzeugunterlagen und Bedienungsanleitung stets griffbereit sind.

Platz auch für das große Gepäck

Der Kofferraum des Legend verfügt über ein Fassungsvermögen von 452 Litern. Genug für das Reisegepäck von vier Personen. Zum Transport längerer Gegenstände ist eine verschließbare Durchladeluke in die Rücksitzlehne integriert. Verzurrösen erleichtern die schnelle und sichere Befestigung von Gegenständen im Gepäckabteil. Das Ersatzrad ist unter einer klappbaren Abdeckung im Boden des Kofferraums untergebracht.

Beim Schließen des sehr leichten Gepäckraumdeckels (Aluminium) können Taschen und Koffer nicht beschädigt werden, denn der Scharniermechanismus ist vollständig abgedeckt.

Sesam öffne Dich: Der Kofferraum lässt sich über einen Entriegelungszug in der Fahrertür, durch Betätigen der Funkentriegelung am elektronischen Fahrzeugschlüssel oder über eine manuelle Entriegelung öffnen, die in der Durchladeöffnung versteckt ist.

Prima Klima

Die Klimaautomatik lässt sich für Fahrer und Beifahrer getrennt regeln. Große, einfach zu bedienende Schalter befinden sich dazu direkt unter den mittleren Düsen in der Instrumententafel. Das Klima-System kann auch über Spracherkennung gesteuert werden. Einige selten benötigte Einstellungen können über den zentralen Joystick des Info-Systems aktiviert werden. Die Steuerlogik der Klimaautomatik ist so ausgelegt, dass alle Strömungsänderungen mit weichen Übergängen umgeschaltet werden. Zwei große, verstellbare Düsen im hinteren Bereich der Mittelkonsole sorgen für ein angenehmes Klima im Bereich der Rücksitze.

Die Informationen eines speziellen Solarsensors dienen zur Einstellung von Temperatur und Luftstrom. So wird die Fahrzeugseite mit der größeren Sonneneinstrahlung stärker gekühlt, damit das Klima im Innenraum angenehm stets gleichmäßig ist.

Innenraumbeleuchtung

Die ausgeklügelte Innenraumbeleuchtung wurde besonders sorgfältig konzipiert, um für Klarheit und ein entspanntes Ambiente zu sorgen. Weiches Licht gibt dem Fahrer das Gefühl, „willkommen" zu sein. Wird die Fahrzeugtür erstmals geöffnet, erwacht die Instrumentenbeleuchtung mit einem Lichtspiel und hellt „progressiv" auf, wenn die Zündung des Fahrzeugs eingeschaltet wird. Die beleuchteten Instrumentennadeln und Anzeigeleuchten leuchten auf und zeigen damit an, dass das Fahrzeug sich auf den Start vorbereitet. Am Ende der Fahrt blendet sich die Instrumentenbeleuchtung ab.

Alle Innenraumschalter, einschließlich denen an allen vier Türen und am Lenkrad, sind beleuchtet und so bei Nacht gut zu finden. Zusätzlich zu den Innenraumleuchten der vorderen und hinteren Deckenkonsole und den Leseleuchten ist der Legend mit einem weichen Dauerlicht ausgestattet. Die bläuliche dezente Innenraumbeleuchtung vorn und hinten in der Decke beleuchtet die vordere Mittelkonsole und die hintere klappbare Armlehne. Das hilft bei der nächtlichen Orientierung. Auch die vorderen Fußraumbereiche sind mit dieser dezenten Beleuchtung ausgestattet, die beim Öffnen der Türen hell aufleuchtet.

Alle vier Türen besitzen Einstiegsleuchten, die beim Öffnen aufleuchten. Die vielen unterschiedlichen  Innenraumbeleuchtungen können vom Fahrer über das Infodisplay in verschiedenen Stufen eingestellt werden.

Musikerlebnis auf Highend-Niveau

Ein besonderes Klangerlebnis schafft das moderne Bose-Audiosystem des Honda Legend.

Über zehn Lautsprecher, die vom amerikanischen Bose-Team speziell für den Legend konzipiert wurden, entsteht im Fahrzeug Konzertsaal-Atmosphäre. Auf allen fünf Sitzpositionen ist eine Surround-Klangwiedergabe erlebbar. Der integrierte sechsfach-DVD-Player kann Musik von DVDs, Audio-CDs und MP3-Medien abspielen. Ausgewählte Audiosystemfunktionen können auch über Spracherkennung angesteuert werden. So lässt sich per Zuruf zum Beispiel der Musiktitel oder die CD wechseln.


Zur Komplettausstattung des neuen Legend gehören:

  • Allradantrieb SH-AWD (Super Handling-All Wheel Drive)
  • Adaptive Geschwindigkeitsregelung (ACC)
  • Fahrerassistenzsystem CMBS (Collision Mitigation Brake System)
  • Aktive Frontscheinwerfer (AFS) in Verbindung mit Xenonlicht und Scheinwerferwaschanlage
  • Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchten
  • ABS mit EBD (elektronische Bremskraftverteilung) und Bremsassistent
  • Fahrzeugstabilisierungsprogramm VSA (Vehicle Stability Assist)
  • POP-UP-Motorhaube (Aktive Motorhaube für erweiterten Fußgängerschutz)
  • Zweistufige Front- und Seitenairbags
  • Kopfairbags in voller Länge
  • Seitenaufprallschutz
  • 5-Gang Automatikgetriebe mit sequentieller Schaltung und Schaltwippen am Lenkrad
  • Rückfahrkamera
  • DVD-Navigationssystem mit 8-Zoll-Monitor, TMC und Sprachsteuerung
  • Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit Sprachsteuerung
  • Bose-Soundsystem mit 6-fach DVD-Wechsler, MP3, WMA, Lautsprecher Anzahl 10
  • Active Noise Cancelation (Fahrgeräuschunterdrückungssystem)
  • Wegfahrsperre
  • Alarmanlage mit Innenraumüberwachung mit Neigungssensor
  • Zwei-Zonen-Klimatisierungsautomatik (FCKW-frei) mit erweiterten Funktionen sowie Luftauslässen hinten
  • Glas-Hub-Schiebedach, elektrisch bedienbar
  • Licht- und Regensensor
  • 17-Zoll-Leichtmetallfelgen
  • LED-Bremsleuchten
  • LED-Seitenblinker in den Außenspiegeln integriert
  • Innenspiegel, automatisch abblendend
  • Außenspiegel elektrisch bedienbar / beheizbar / anklappbar mit Kippfunktion für Rückwärtsgang, automatisch abblendend und wasserabweisend
  • Zentralverriegelung, fernbedienbar mit Blinkerbestätigung
  • Fahrer- und Beifahrersitz 8-fach elektrisch einstellbar inklusive Belüftung, Sitzheizung und elektrisch einstellbarer Lendenwirbelstütze
  • Memory-Funktion für Fahrersitz, Außenspiegel und Lenkrad
  • Lederinnenausstattung inklusive Lenkrad und Schaltknauf
  • Leder-Multifunktionslenkrad, elektrisch verstellbar in Höhe und Tiefe
  • Multiinformationsdisplay
  • Fensterheber vorn/hinten elektrisch bedienbar mit Auf-/Abwärtsautomatik und Einklemmschutz
  • ISOFIX-Kindersitzverankerung hinten
  • Kopfstützen hinten elektrisch einklappbar
  • Mittelarmlehne mit Staufach vorne
  • Mittelarmlehne mit Getränkehalter und Durchlademöglichkeit hinten
  • Sonnenschutzrollo Heckscheibe, elektrisch bedienbar
  • Sonnenschutzrollo Seitenfenster hinten manuell bedienbar

HONDA LEGEND – TECHNISCHE DATEN


MOTOR

3.5L SOHC VTEC

Zylinder

V6

Bauart

6-Zylinder-V-Motor, 24 Ventile über obenliegende Nockenwelle gesteuert (SOHC), Leichtmetall-Motorblock und -Zylinderkopf,

variable Ventilsteuerung VTEC

Bohrung x Hub (mm)

89 x 93

Hubraum (cm3)

3.471

Verdichtungsverhältnis

11,0:1

Max. Leistung in kW/PS

217/ 295

bei min-1

6.200

Max. Drehmoment in Nm

351

bei min-1

5.000

Kraftstoffsystem

Honda PGM-FI Elektronische Kraftstoffeinspritzung

Kraftstoff

Bleifrei 95 ROZ

Layout

Quer eingebaut, Super Handling-Allradsystem (SH-AWD)

GETRIEBE

5-Gang Automatikgetriebe mit sequentieller Sportschaltung, Schaltwippen und Grade Logic Control

Getriebeabstufungen

1. Gang

2,520

2. Gang

1,572

3. Gang

1,071

4. Gang

0,729

5. Gang

0,604

Rückwärtsgang

1,888

Höchste Abstufung

4,375

RADAUFHÄNGUNG

Vorderachse

Double-Wishbone-Einzelradaufhängung mit Stabilisator

Hinterachse

Multi-Link-Einzelradaufhängung mit Stabilisator

LENKUNG

Lenkgetriebe

Zahnstangenlenkung mit elektrischer Unterstützung

Lenkradeinschlag

3,04

Lenk-Verhältnis

16,1:1

Karosseriewendekreis (m)

12,2

BREMSEN

Vorn

Innenbelüftete Scheibenbremsen (320 mm)

Hinten

Innenbelüftete Scheibenbremsen (310 mm)

RÄDER UND REIFEN

Räder

17 x 8 J Leichtmetall

Reifen

235/50 R17 100W

ABMESSUNGEN, GEWICHTE, FÜLLMENGEN

Gesamtlänge (mm)

4.957

Gesamtbreite (mm)

1.845

Gesamthöhe (mm)

1.450

Radstand (mm)

2.800

Spur vorn (mm)

1.575


ABMESSUNGEN, GEWICHTE, KAPAZITÄT, FÜLLMENGEN

Spur hinten (mm)

1.583

Bodenfreiheit (mm)

145

Kofferrauminhalt (VDA) (Liter)

452

Leergewicht (kg)

1.864

Max. zulässiges Gewicht (kg)

2.310

Anhängelast(kg)  

Gebremst

1.600

Ungebremst

750

Tankvolumen (Liter)

73

LEISTUNG

Höchstgeschwindigkeit (km/h)

250

Beschl. 0-100 km/h (s)

7,3

KRAFTSTOFFVERBRAUCH (93/116/EC)

l/100km

Innerorts

17,0

Außerorts

8,9

Kombiniert

11,9

CO2-Emissionen g/km

282

Versicherungseinstufungen HP/VK/TK

Angaben über technische Daten, Lieferumfang, Aussehen und Maße der Fahrzeuge entsprechen den zum Zeitpunkt der Drucklegung vorhandenen Kenntnissen und beziehen sich auf die deutsche Spezifikation.