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CIVIC

  • Neue, leistungsorientierte Civic-Modelle vereinen praktische Nutzbarkeit mit hohem Fahrspaß
  • Dreitürige Karosserie mit charakteristischen Designelementen
  • Innenraum mit fahrerorientiertem Cockpit

 

Type S als sportliches Mitglied der Civic-Familie

  • 1.8 i-VTEC Benziner mit 140 PS bei 6,6 l/100km (i-SHIFT 6,5 l/100km)
  • 2.2 i-CTDi Diesel mit 140 PS bei nur 5,2 l/100km und serienmäßigem Partikelfilter
  • Sportfahrwerk, breitere Spur hinten und somit agileres Handling
  • 17 Zoll Leichtmetallfelgen serienmäßig
  • Lederlenkrad und Teil-Alcantara-Sitzbezüge

 

 

Neuer Civic Type R steht in den Startlöchern

  • Spitzenbeschleunigung: von 0 auf 100 km/h in 6,6 Sekunden
  • Hohe Alltagstauglichkeit
  • Jüngste Evolutionsstufe des 2.0 i-VTEC-Motor noch agiler
  • Steifere Karosserie und spezielle Fahrwerksabstimmung
  • Erstmals auch als Leichtbau- und spezielle JAS-Rennversion

 


EINLEITUNG

 

 

Betont sportliche Versionen erweitern Civic-Palette

Individualität und praktischer Nutzen sowie Fahrspaß in Reinkultur. Sein mutiges Design und eine bislang einzigartige Innenraumgestaltung kombiniert mit den klassischen Honda-Tugenden wie garantiertem Fahrspaß bei gleichzeitig vorbildlich niedrigem Verbrauch – das sind die Faktoren, die den Civic der achten Generation zu dem Erfolgstyp der Kompaktklasse machten. „Jetzt ist es an der Zeit," erklärt Yasuhisa Maekawa, Präsident Honda R & D Europe und Vizepräsident Honda Motor Europe, „die Familie mit den sportlichen Varianten Type S und Type R zu erweitern." Und verspricht: „Ihre Namen sind Programm: S steht für Sport und R für Rennsport."

 

Beide unterscheiden sich vom Civic durch ihr eigenes Design, spezielle Fahrwerke – im Falle des Type R einem starken Sportmotor – und garantieren eine beeindruckende Mischung aus atemberaubendem Fahrspaß bei gleichzeitig vorbildlicher Alltagstauglichkeit. „Die Erweiterung der Angebotspalette," so Maekawa, „zielt darauf ab, den Erwartungen junger und jung gebliebener Kunden, für die ein betont sportlicher Fahrzeugcharakter vor allem anderen steht, noch besser gerecht zu werden." Denn mit Verkaufszahlen, die alle Prognosen übertrafen, hat der „alte" Civic Type-R während der vergangenen Jahre auch einen großen Fankreis erhalten. „Und es wäre töricht," so Maekawa,  „den Wünschen dieser treuen Kunden nicht zu entsprechen." Dies ist für Honda Grund genug, die wohl radikalste Form des Civic erstmals in drei unterschiedlichen Versionen an den Start zu schicken.   

 

 

Souveräne Leistung und sportlich straffe Fahrwerke

Der Type S wird wahlweise von einem 1.8 Liter-Benziner oder einem 2.2 Liter-Dieselmotor angetrieben. Beide Motoren leisten 140 PS. Das Fahrwerk ist sportlich straff abgestimmt und verfügt über eine um 20 mm breitere Spur an der Hinterachse als das des Fünftürers. Der Verkauf des Civic Type S startet im Sommer 2007.

 

Kraftquell des neuen Type R ist die jüngste Entwicklungsstufe des 2.0 Liter DOHC i-VTEC-Motors. Der aufwendig verfeinerte Motor ist mit einer Leistung von 201 PS nahezu gleich stark wie im Vorgängermodell, spricht jedoch noch agiler an. Die – auch im Vergleich mit dem Fünftürer – wesentlich steifere Karosserie und das betont sportlich getrimmte Fahrwerk tragen auf ihre Weise dazu bei, dass der schärfste Civic aller Zeiten ein Fahrerlebnis der ganz besonderen Art garantiert. Dieses sportliche Topmodell ist ab März 2007 im Handel.

 

 

Betonter Coupé-Stil

Die Silhouette der neuen Modelle ähnelt der des aktuellen Civic Fünftürers. Denn ihre eigenständige Persönlichkeit wurde bewusst nicht durch eine radikale Änderung der Linie, sondern durch eine Reihe einzigartiger Details geprägt. So betont das stark zulaufende hintere Seitenfenster das Coupéheck. Die sich verjüngende Form der hinteren Seitenscheiben sorgt zusätzlich für ein schnittiges Profil. Stattliche Seitenschweller, die deutlich verbreiterte Spur und groß dimensionierte Räder (17 Zoll beim Type S und 18 Zoll beim Type R) steigern den dynamischen Look der beiden Sportler. Zudem wurden die Türen, die hinteren Seitenteile sowie der vordere und hintere Stoßfänger neu gestaltet. 

Der spezielle Charakter des Civic Type R wird zusätzlich durch weit nach unten gezogene, in Wagenfarbe lackierte Front- und Heckschürzen, einen Heckspoiler sowie einen Kühlergrill mit vergrößertem Lufteinlass hervorgehoben. Type R-Logos auf den vorderen Bremssätteln ergänzen das sportliche Gesamtbild.

 

 

Geräumiger Innenraum

Die Innenraumgestaltung basiert beim Type R und Type S auf dem gleichen Ansatz wie beim 2006 vorgestellten Civic. Individuelles Design geht bei allen Civic-Modellen der achten Generation mit großzügigem Platzangebot für die Insassen einher. Das einzigartige Konzept mit einem in der Fahrzeugmitte unter den vorderen Sitzen liegenden Tanks ermöglicht im Fond einen niedrigen, flachen Boden. Der Gepäckraum bietet bei umgeklappten Rücksitzlehnen sogar so viel Platz, dass drei Mountainbikes (mit ausgebauten Vorderrädern) untergebracht werden können. In Zahlen: Der Stauraum hinter den Vordersitzen kann bis zu 1.352 Liter Fassungsvermögen aufnehmen.

 

Die Rücksitze verfügen über einen besonderen Mechanismus, durch den sich die Lehnen bequem und rasch umlegen lassen. Wird die Rückenlehnen-Arretierung gelöst und die Lehne nach vorne bewegt, senkt diese sich dabei so ab, dass ein vollkommen ebener Ladeboden entsteht. Bei Bedarf kann der Gepäckraum auch nur teilweise vergrößert werden. Dazu ist die Rücksitzbank asymmetrisch (60/40) geteilt. Auch das Hochklappen der Lehne funktioniert dank eines wirkungsvollen Mechanismus mit leichtgängigen Gelenken sehr einfach.

 

Unter dem ebenen Kofferraumboden befindet sich ein zusätzliches Staufach, das ein Fassungsvermögen von 70 Litern bereithält – ein geeigneter Platz für Gegenstände, die nur selten gebraucht werden. Zusatznutzen: Laptop, Fotoausrüstung oder andere teure Gegenstände sind hier sicherer vor Langfingern verwahrt, als im Fahrzeuginnenraum oder im herkömmlichen Kofferraum.

 

Type S und Type R besitzen eine ebenso modern und funktionell gestaltete Instrumententafel wie die Fünftürer. Die wichtigsten Informationen werden ganz oben auf dem Display und relativ weit vorn angezeigt. Das lenkt den Fahrer weniger vom eigentlichen Verkehrsgeschehen ab und bedarf weniger Adaptionsarbeit für die Augen. Untergeordnete Informationen sind um diese Anzeigen herum angeordnet. Sie sind also stets im Blickfeld ohne aber den Fahrer abzulenken.

 

Im Vergleich zur Civic-Vorgängerversion ist das Lenkrad steiler und in einem ergonomisch vorteilhafteren Winkel platziert. Zudem profitieren Fahrer und Beifahrer von einem Plus an Beinfreiheit und einer allgemein größeren Bewegungsfreiheit auf den Vordersitzen. Das Lenkrad ist höhen- und weitenverstellbar.

 

Unterschiedliche Schaumstoffdichten an den verschiedenen Stellen der Vordersitze sorgen für einen gesteigerten Seitenhalt bei gleichzeitig gutem Sitzkomfort. Im Type S sind die Polster teilweise mit schwarzem Alcantara bezogen und mit silberfarbenen Steppnähten versehen.

           


Fahrerorientiertes Cockpit (Type R)

Das Interieur des Civic Type R kombiniert Elemente aus dem Rennsport und von hochwertigen Sportwagen. Und bietet dadurch ein höheres Maß an Komfort. Groß dimensionierte, schwarze Schalensitze mit Alcantara-Bezug und roten Steppnähten bieten Fahrer und Beifahrer viel Seitenhalt aber auch eine ergonomisch perfekte Sitzposition. Sitzauflagen, Rückenteile und Rücksitze bilden mit ihrem roten Bezugsstoff einen optischen Kontrast. Rot sind auch die Anzeigen im Instrumentenbrett illuminiert. Das Lenkrad verfügt über einen Bezug aus perforiertem Leder, der mit roten Nähten abgesteppt ist. Der Alu-Schaltknauf ragt stilvoll aus einer schwarzen Leder-Manschette – ebenfalls mit roten Steppnähten – hervor. Ein weiterer Hauch von Exklusivität wird durch die Plakette vor dem Schalthebel erzeugt, auf dem die jeweilige Seriennummer eingraviert ist.

 

 

Praktische Ablagen

Zahlreiche Ablagen und Staufächer erleichtern die Unterbringung von Reiseutensilien unterschiedlichster Größe. Bereits das Handschuhfach bietet ein beachtliches Stauvolumen von 14 Litern und verfügt über eine separate Kartentasche, die im gedämpft schließenden Deckel untergebracht ist. Das Handschuhfach kann bei Bedarf von der Klimaanlage mit Kaltluft versorgt werden, um Snacks und Getränke während der Fahrt gekühlt aufzubewahren. Die Türfächer vorn sind so geformt, dass sie 0,5-l-Flaschen und Kartenmaterial aufnehmen können.

 

Die Mittelkonsole besitzt ein Fach in dem sich zB Mobiltelefon, Sonnenbrille usw. bequem verstauen lassen, während sich neben dem Zigarettenanzünder und dem herausnehmbaren Aschenbecher ein praktischer Doppel-Getränkehalter mit Schiebedeckel befindet. In das Staufach der Mittelkonsole passt allerlei Kleinkram oder eine Musikbibliothek mit bis zu 22 CDs.

 

 

Type S: Souveräne Leistung von 140 PS – wahlweise als Benziner oder Diesel

Der Käufer des neuen Type S kann zwischen zwei Motoren mit 140 PS (103 kW) wählen. Der Benziner ist ein 1.8 Liter SOHC i-VTEC Motor, der sein Debüt bereits im Civic Fünftürer feierte. Das Dieselaggregat ist ein moderner i-CTDi Motor mit 2.2 Liter Hubraum. Beide Triebwerke sind mit Sechsgang-Schaltgetrieben ausgestattet. Dabei wurden die einzelnen Gangstufen sorgfältig auf die jeweilige Charakteristik der recht unterschiedlichen Motoren abgestimmt. Auf Wunsch ist der 1.8 Type S mit automatisiertem Schaltgetriebe (i-SHIFT) erhältlich, bei dem der Gangwechsel wahlweise automatisch oder manuell über den Schalthebel oder Schaltwippen am Lenkrad vorgenommen werden kann.

 

Der 1,8 Liter i-VTEC-Benzinmotor verfügt über zwei Nockensätze, die Ventilsteuerung und Ventilhub intelligent regeln: Hochleistungsnocken und Kraftstoffsparnocken. Während der Beschleunigung und unter anderen Bedingungen mit hoher Last tragen die Hochleistungsnocken zu einer überlegenen Fahrleistung bei. Bei Reisegeschwindigkeit und anderen stabilen Bedingungen mit geringer Last verzögern die Kraftstoffsparnocken das Schließen des Einlassventils, und die Drosselklappe wird weit geöffnet. In dieser Position wäre die Leistung normalerweise sehr hoch. Da jedoch das Schließen des Einlassventils verzögert wird, gelangt ein Teil des Luft/Kraftstoffgemisches vorübergehend zurück in den Ansaugtrakt. Dadurch wird überflüssige Leistung auf ein Minimum reduziert und so der Kraftstoffverbrauch gesenkt.

 

Dank dieser synchronisierten Funktion von Einlassventil und Drosselklappe wird die Leistung optimiert und die Pumpverluste werden auf ein Minimum reduziert. Der Drive-by-Wire-Drosselmechanismus arbeitet im Einklang mit der Umschaltung zwischen Hochleistungsnocken und Kraftstoffsparnocken, um eine äußerst präzise Drosselsteuerung für gleichmäßiges Fahren bei minimaler Drehmomentänderung zu gewährleisten.

 

Diese technischen Optimierungen ermöglichen eine Leistungsabgabe wie sie normalerweise nur bei einem 2.0 Liter-Motor üblich ist. Fahrleistungen: Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in 8,9 Sekunden
(i-SHIFT 10,9 Sekunden). Der niedrige Kraftstoffverbrauch von 6,6 l/100 km (i-SHIFT 6,5l/100 km) im kombinierten Zyklus setzt für einen Motor dieser Größe neue Maßstäbe.  

 

Der fortschrittliche Dieselmotor liefert ein maximales Drehmoment von satten 340 Nm bei nur 2.000 min-1. Der quer eingebaute Vierzylindermotor arbeitet mit vier Ventilen pro Zylinder, Ausgleichswelle, Common-Rail-Direkteinspritzung der 2. Generation und einem variablen Turbolader mit Ladeluftkühlung. Der Verbrauch im kombinierten Zyklus liegt bei nur 5,2 l/100 km – ein wahrer Sparer, trotz sportlicher Fahrleistungen. Die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h absolviert der Civic mit dem Selbstzünder in nur 8,6 Sekunden. Serienmäßig ist außerdem ein Dieselpartikelfilter mit an Bord.

 

 

Type R: drehfreudiger 2.0 Liter-Motor

Der 2.0 Liter DOHC i-VTEC Saugmotor des Type R mit variabler Einlassnockenwelle VTC wurde umfangreich  überarbeitet. Er spricht jetzt noch besser an und die neue elektronische Drosselklappe sowie eine zusätzliche Ausgleichswelle sorgen für noch mehr Laufruhe.

 

Der Motor bietet weiterhin dasselbe hohe Drehmoment und den aufregenden Fahrspaß wie bisher, doch der hohe Drehzahlbereich des VTEC-Aggregats ist jetzt breiter und besser nutzbar. Das Umschalten auf lange Ventilöffnungszeiten deckt beim überarbeiteten Motor den Bereich von 5.400 bis 8.000 min-1 bis zur Spitzenleistung von 201 PS ab. Über eine i-VTEC-Anzeige direkt rechts neben dem digitalen Tachometer bekommt der sportliche Fahrer signalisiert, wann der Nockenwechsel erfolgt.

 

Den 100 km/h Sprint absolviert der Civic Type R in 6,6 Sekunden und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 235 km/h. Die absoluten Leistungsangaben sind mit denen der Vorgängerversion identisch, doch der überarbeitete Sportmotor entwickelt seine Leistung jetzt harmonischer.

 

 

Fahrwerk für Type S und Type R

Das sichere Handling des Civic mit McPherson-Federbeinen vorn und einer Verbundlenkerkonstruktion mit Schraubenfedern hinten bietet die ideale Basis für die sportlichen Anforderungen der neuesten Civic-Sport-Modelle.

 

Beim Type S wurden zugunsten einer strafferen Fahrwerksdynamik die Feder- und Dämpfereinstellungen überarbeitet und die Spur hinten um 20 Millimeter verbreitert, während die bei allen Type S serienmässigen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit 225/45 R 17 Bereifung für mehr Grip sorgen.

 

Der betont sportliche Charakter des Type R wird durch straffere Federn und Dämpfer sowie das um 15 Millimeter tiefere Fahrwerk erreicht. Zusätzlich profitiert der Type R von der weiter ausgesteiften Karosserie. So wurden die Bodenwanne vorn, die oberen Aufhängungspunkte und die Fronttraverse im Motorraum verstärkt. Die überarbeitete Plattform ist extrem verwindungssteif. Das gilt als Voraussetzung für ein agiles Handling.

 

Beim Type R tragen die 18-Zoll-Felgen mit den 225/40 R 18 Reifen, die straffere Lenkung mit kürzerer Übersetzung und die versteifte Lenkgetriebeaufhängung dazu bei, dass das Fahrzeug präzise auf Lenkbewegungen des Fahrers anspricht.

 

Bewährte Technik sorgt für sichere Verzögerung: Die innenbelüfteten Scheibenbremsen vorn haben einen Durchmesser von 282 Millimeter beim Type S und 300 Millimeter beim Type R. Bei beiden Fahrzeugtypen werden an der Hinterachse Scheibenbremsen mit 260 Millimeter Durchmesser eingesetzt.

 

 

Umfangreiches Sicherheitspaket

Die Civic Type S und Type R sind mit ABS, elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) und Fahrzeugstabilisierungshilfe (VSA) ausgestattet, die dem Fahrer helfen, in Kurven, beim Beschleunigen und bei abrupten Manövern die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten. Das geschieht durch einen wohldosierten Bremseingriff an einzelnen Rädern und durch die Variation des Motordrehmoments per Drosselklappensteuerung.

 

Die passive Sicherheit hat für Honda schon seit jeher große Bedeutung. Alle Civic-Modelle sind mit Front-, Seiten- und Kopfairbags sowie Doppel-Gurtstraffern an den Vordersitzen ausgestattet. Ein neues Gurtwarnsystem signalisiert dem Fahrer per Anzeige in der Instrumententafel, falls einer der Fahrgäste auf der Rücksitzbank nicht angegurtet ist. Dieser elektronische Wächter stellt den Status jedes Gurtschlosses fest und leitet die Information weiter.

 

Gegen die unangenehmen Folgen eines Schleudertraumas – das häufig nach einem Auffahrunfall eintritt – verfügt der Civic Type S über aktive Kopfstützen an den Vordersitzen. Sie schnellen durch die Körperkraftverlagerung nach vorn und fangen so den Hinterkopf der Insassen schützend auf.

 

Beim Type R sind große, schützende Kopfstützen in die Rückenlehnen der Schalensitze integriert.

 


 

Es lebe der Sport

 

 

Type R in Leichtbauversion

Speziell für den Renneinsatz wird zukünftig es eine Leichtbauversion des Civic Type R geben. Zur Gewichtseinsparung entfallen unter anderem die Klimaanlage, die Audioanlage, die hintere Gepäckraumabdeckung, die untere Motorraum-Abdeckung und Geräuschdämmmaterial. Die abgespeckte Version bringt stolze 40 Kilogramm weniger Gewicht auf die Waage. Der Kunde hat darüber hinaus die Möglichkeit, sein Fahrzeug mit einer ganzen Reihe von Teilen des Honda Partners JAS-Motorsport aufzurüsten.

 

 

Civic Type R - Rennsportversion

Der Civic Type R erfreut sich seit seiner Einführung 2002 in europäischen Motorsportkreisen großer Beliebtheit. Honda plant, den Erfolg mit dem neuen Type R weiter auszubauen. Seit Juni 2006 entwickelt das italienische Unternehmen JAS-Motorsport – seit 1998 Hondas offizieller Rennsportpartner für Privatfahrer – in enger Zusammenarbeit mit Honda R&D  (Honda Research und Development) das neue Fahrzeug gemäß den Anforderungen für Gruppe N, Gruppe A und der neuen Gruppe R. 

 

Das Programm führte zur Entwicklung einer aufregenden Palette von High-Tech-Fahrzeugteilen für den Renneinsatz und stellt bereits vorab Komponenten für die von der FIA ab 2008 eingerichtete neue Gruppe R zur Verfügung, die erstmals Preisrestriktionen für einzelne Komponenten vorsieht. Diese Komponenten sind gleichzeitig für die Gruppe A homologiert, damit Fahrer schon im Jahr 2007 zu Rennen in der Gruppe A antreten können, bevor sie am 1. Jänner 2008 ohne Zusatzkosten in die Gruppe R wechseln.

 

Die aktuellen Produktionspläne sehen vor, dass der Civic Type R seine FIA-Homologation in den Gruppen A und N am 1. April 2007 erhält. Bestellungen für Renn- und Ersatzteile können bei JAS Motorsport (www.jasmotorsport.com) aufgegeben werden; die ersten Auslieferungen sind für Februar 2007 vorgesehen.

 

Zusätzlich zur Zusammenarbeit in der Entwicklung von Rennfahrzeugen bietet JAS Motorsport auch weiterhin zahlreiche Dienstleistungen für Besitzer von Honda-Rennfahrzeugen wie zum Beispiel eine kostenlose Hotline oder volle Rennsport-Unterstützung bei Rennen und Rallyes an.

 

Zu den wichtigsten Komponenten gehören Fahrwerksteile, sequenzielle Fünf- und Sechsganggetriebe, verstärkte Antriebswellen, ein einstellbares Sperrdifferential, ein Chrom-Molybdänstahl-Überrollkäfig, leichte Innenraum-Kohlefaserteile (Türverkleidungen, Armaturenbrettverkleidungen und Bodenbleche) sowie eine Vielzahl von Motorteilen wie scharfe Nockenwellen und ein programmierbares Motorsteuergerät mit Renndaten-Logger.

 


 

KAROSSERIE

 

 

Sportliches Design

  • Sportcoupés Type S und Type R mit eleganter Silhouette und kompakteren Dimensionen
  • Voll integrierte Seitenschweller und Spurverbreiterung
  • Sportliches Styling für den Type R
  • ACE-Karosseriestruktur (Advanced Compatibility Engineering)

 

 

Dank kompakter Außenabmessungen und fließender Karosserielinien vermitteln der Civic Type S und Type R bereits auf den ersten Blick einen dynamischen Auftritt. Die Silhouette ähnelt der des Civic, sportliche Accessoires betonen hier aber zusätzlich den Coupé-Charakter. Beim Type S und Type R wurden die Türen, die hinteren Seitenteile, die Schweller sowie der vordere und hintere Stoßfänger neu gestaltet. Die sich verjüngende Form der hinteren Seitenscheiben sorgt zusätzlich für ein schnittiges Profil.

 

Bei den Civic Sportcoupés  gehen die nach außen breiter werdenden Seitenschweller nahtlos in die vorderen und hinteren Radläufe über. Front- und Heckspoiler passen sich fließend der Karosseriestruktur an. Beim Type R sind die Seitenschweller und Radläufe vollständig in Wagenfarbe gehalten. So wirkt die Karosserie wie aus einem Guss. 

Der tief angesetzte Lufteinlass vorn, die serienmäßigen 17-Zoll-Räder und die verbreiterte Spur hinten verleihen dem Type S einen muskulös-kraftvollen Auftritt.

 

Als klaren Hinweis auf seine potente Natur erhielt der Civic Type R ein konsequent sportives Styling. Mit seiner um 15 mm tiefer gelegten Karosserie, den serienmäßigen 18-Zoll-Rädern im Sieben-Speichen-Look, dem tiefen Frontspoiler und schwarzem Kühlergrill mit Wabenmuster sorgt das neue sportliche Topmodell der Civic-Baureihe für Aufsehen. Zudem ist der Type R mit großen, dreieckigen Nebelscheinwerfern versehen, deren Form die großen Auspuffrohre am Heck widerspiegeln. Die Type R Logos auf Bremssätteln und Einstiegsleisten sind dezent gestaltet.

 


Die Architektur der Civic-Familie

Alle Civic-Modelle haben – ganz ungewöhnlich in diesem Segment – einen 50 Liter-Tank in der Fahrzeugmitte, also unter den Vordersitzen. Vorteil: Beim Crash bietet diese zentrale Platzierung einen ausgezeichneten Schutz. Im hinteren Karosseriebereich entsteht mehr Platz für einen optimierten Gepäckraum. Im Honda Civic läst sich durch dieses konstruktiv einzigartige Konzept ein Kofferraumvolumen mit 456 Litern Fassungsvermögen realisieren – ein Spitzenmaß in dieser Klasse.

 

Der Type R benötigt wegen seiner sportlichen Fahrdynamik und der starken Motorisierung eine steifere Karosseriestruktur als die anderen Civic-Modelle. Deshalb bekam er verstärkte Querträger im Fahrzeugboden. Einer befindet sich direkt vor dem Kraftstofftank, ein weiterer zwischen den Querträgern im Motorraum. Die oberen Radaufhängungspunkte der Vorderachse werden durch eine Domstrebe gegeneinander abgestützt.

 

Wie alle Civic-Modelle erhielten auch der Type S und Type R eine durchgehende Unterbodenverkleidung zur Verbesserung der Aerodynamik. Das hilft den Kraftstoffverbrauch zu senken und reduziert die Fahrgeräusche bei schneller Fahrt erheblich. Durch das neue Profil der Außenspiegel und aerodynamische Kantengestaltung an der A-Säule wurden Windgeräusche in diesem für den Fahrer besonders sensiblen Bereich weitgehend ausgeschaltet. Auch neue, flachere Wischerblätter tragen zur Geräuschminderung bei. Sie laufen geschmeidiger und bei hohem Tempo deutlich ruhiger. Neue, besonders leichte synthetische, Geräusch absorbierende Materialien in Hohlräumen und an großflächigen Bereichen der Karosserie dämmen aufkommende Vibrationen. Unerwünschte Schwingungen aus dem Motorraum reduziert eine Motoraufhängung mit drehstabähnlicher Abstützung am vorderen Hilfsrahmen.

 

 

Bequemer Einstieg

Sowohl beim Type S als auch beim Type R fallen die Türen prinzipbedingt breiter als beim Civic aus, um den Einstieg zum Fond zu erleichtern. Das schränkt jedoch den Öffnungswinkel in engen Parklücken – wenn Autos dicht nebeneinander stehen – ein. Damit beim Öffnen ungewollte Türbeschädigungen unterbleiben, setzt Honda beim Dreitürer dreistufige Türfangbänder ein. In der ersten Raste (Öffnungswinkel von 35 Grad) gibt die Tür 47 Zentimeter frei. In der zweiten Stufe (Öffnungswinkel 52 Grad) öffnet die Tür 66 Zentimeter. Bei vollständig geöffneter Tür (Öffnungswinkel 80 Grad) entsteht eine Einstiegsbreite von stattlichen 92 Zentimetern.

 


 

Passive Sicherheit

 

 

Gut geschützt

Die kurze Front mit dem „Cab-Forward-Design" galt als Herausforderung für Hondas Sicherheitsingenieure. Denn der Fahrzeugbug ist der wichtigste Bereich der vorderen Knautschzone. Beim Crash soll hier möglichst viel Energie durch Verformungsarbeit abgebaut werden. Je größer der Bereich und je mehr verformbares Material vorhanden ist desto leichter lässt sich diese Aufgabe erfüllen. Diese Voraussetzungen sind beim Civic jedoch nicht gegeben, deshalb mussten besondere Lösungen her.

 

Eine besteht darin, den vorderen Hilfsrahmen und die Teile der Motoraufhängung in Aluminium auszuführen. Vorteil: Solch eine Konstruktion und Materialkombination kann bei einem Aufprall viel Energie absorbieren. Zum Schutz der Insassen erhielten die untere Armaturenbrettverkleidung, die C-Säule und die Heckklappenöffnung zusätzliche Versteifungen, die beim Crash als Teil des Insassen-Schutzkäfigs fungieren.

 

Für das gute Abschneiden der Civic-Modelle bei Crashtests ist vor allem die ACE-Karosseriestruktur (Advanced Compatibility Engineering) verantwortlich. Bei einer konventionellen Karosseriestruktur wird die Aufprallenergie üblicherweise über zwei längs verlaufende Träger im unteren Teil der Bodengruppe abgefangen. Beim Civic verzweigen sich dagegen die Lasten des Aufpralls und werden über verschiedene Pfade um die Fahrgastzelle herum geleitet. Während sich in Bodenbereich, Seitenteil und Dach zusätzliche Bleche verformen und vorgekerbte Strangpress-Profile in Falten legen, bleiben die Insassen von den harten Stößen und der bedrohlichen Energie weitgehend verschont. Der mittig platzierte Kraftstofftank ist von allen vier Seiten mit einem Spezialrahmen umgeben und der vordere Querträger direkt vor dem Tank erhielt eine zusätzliche Verstärkung. Da der Tank nicht die volle Breite des Bodens nutzt, konnte der Platz neben dem Tank als Energie absorbierender Bereich konzipiert werden. Die Rahmenstruktur leitet also die Aufprallenergie um den Tank herum ab.

 

Zu den Features der passiven Sicherheit im Innenraum gehören zurückweichende Pedale, Doppel-Gurtstraffer an den Vordersitzen und serienmäßige Front-, Seiten- und Kopfairbags.

 

 

Verantwortung für schwächere Verkehrsteilnehmer

Honda legt bei Karosserie-Neuentwicklungen großen Wert auf Partner- und Fußgängerschutz. Beim Type S und Type R werden Energie absorbierende, deformierbare Scheibenwischeraufnahmen und unter Aufprall nachgebende Motorhaubenscharniere eingesetzt. Der vordere Stoßfänger mit der abgerundeten Form, die Scheinwerfer und das Honda-Emblem sind so konzipiert, dass sie sich schon bei einem leichten Aufprall um zwei Zentimeter nach hinten verschieben. Dadurch wird Energie abgebaut, die dem schwächeren Unfallgegner nicht mehr schaden kann. 

 

Auch bei den sportlichen Varianten Civic Type S und Type R wird Kindersicherheit groß geschrieben: In den äußeren Rücksitzen befinden sich ISOFIX-Kindersitzverankerungen für die sichere Anbringung von Kindersitzen.  

 


Optimaler Insassenschutz

Gegen die unangenehmen Folgen eines Schleudertraumas – das häufig nach einem Heckunfall eintritt – verfügt der Civic Type S über aktive Kopfstützen an den Vordersitzen. Sie schnellen durch die Körperkraftverlagerung nach vorn und fangen so den Hinterkopf der Insassen schützend auf. Die auf den Hals- und Nackenbereich einwirkenden Kräfte werden auf diese Weise gesenkt und das Verletzungsrisiko verringert.

 

Beim Type R sind große, schützende Kopfstützen in die Rückenlehnen der Schalensitze integriert.

 

Die neuen Civic-Modelle sind mit einem Gurtwarnsystem für die Rücksitzbank ausgestattet. Wird ein Sitz zum Einsteigen in die zweite Reihe nach vorn geklappt, so wird im Multiinformationsdisplay automatisch angezeigt, welche hinteren Sitzgurte angelegt sind. So kann der Fahrer mit einem kurzen Blick in den Rückspiegel nachvollziehen ob alle Insassen angeschnallt sind.

 

Die Vordersitze sind mit Doppel-Gurtstraffern ausgestattet. Ein Gurtstraffer befindet sich an der B-Säule, der andere an der Gurtpeitsche. Das soll im Bedarfsfall die Gurtlose wirkungsvoll reduzieren und Fahrer und Beifahrer sicher im Sitz halten. Fahrer- und Beifahrer-, Seiten- und Kopfairbags sind bei allen Modellen serienmäßig eingebaut.

 


 

INNENRAUM

 

 

Sportlich ohne Verzicht auf Komfort

  • Type S mit sportlichen, schwarzen Alcantarapolstern
  • Type R mit betont sportlicher Innenraumgestaltung
  • Zwei-Zonen-Cockpit
  • Großer Kofferraum mit separatem Staufach
  • Einfach umklappbare Rücksitze
  • Gute Raumverhältnisse dank des in der Fahrzeugmitte liegenden Kraftstofftanks

 

Intelligentes Innenraum-Layout

Die Innenräume des neuen Civic Type S und Type R basieren auf demselben Grundansatz wie bei dem bereits eingeführten Civic. Eine optisch ansprechender Innenraum mit leicht zu bedienenden, funktionalen Elementen, die alle leicht erreichbar sind.

 

Durch die spezielle Anordnung des Kraftstofftanks in der Mitte des Fahrzeugs entsteht eine besonders geräumige Fahrgastzelle mit großem Platzangebot für Fondpassagiere und viel Raum für Gepäck. Des weiteren befindet sich unter dem eigentlichen Kofferraum ein zusätzliches tiefes Staufach.

 

Der Innenraum konzentriert sich um das optisch fesselnde „Zwei-Zonen-Cockpit", das auch schon beim Civic für Furore sorgt. Die verschiedenen Bedien- und Anzeigeelemente sind so angeordnet, dass die wichtigsten Informationen im oberen Bereich der Instrumententafel und relativ weit vorn angezeigt werden.

 

Diese Anordnung hat sich als besonders effektiv erwiesen. So werden Informationen an den Fahrer weitergegeben, ohne ihn dabei vom Verkehr abzulenken, da den Augen eine geringere Adaptionsleistung als bei herkömmlichen Anzeigen abverlangt wird. Zweitrangige Informationen und Bedienelemente sind um diesen zentralen Bereich herum und darunter in einem "inneren Kreis" angeordnet:

  • Im Mittelpunkt steht eine digitale Geschwindigkeitsanzeige,
  • links daneben eine Drehzahlanzeige, die beim Annähern an den Drehzahlbegrenzer aufleuchtet,
  • rechts beim Type S eine Eco-Anzeige, die über den aktuellen Kraftstoffverbrauch informiert.
  • Auf der gleichen Ebene etwas nach rechts versetzt befinden sich die digitale Audioanzeige und die jene für die Uhrzeit.

Der  „innere Kreis" ist auf der unteren Ebene der Instrumententafel angeordnet und mit einem

  • analogen Drehzahlmesser ausgestattet,
  • der links von der Motortemperaturanzeige und
  • rechts von der Kraftstoffanzeige flankiert wird.

Im Mittelpunkt des Drehzahlmessers befindet sich das Multiinformationsdisplay; es informiert den Fahrer über:

  • die Durchschnittsgeschwindigkeit,
  • den durchschnittlichen und den
  • aktuellen Kraftstoffverbrauch,
  • den Ölstand,
  • die Außentemperatur,
  • die verbleibende Reichweite und
  • darüber, ob die Gurte auf der Rücksitzbank angelegt sind oder nicht.

Um diesen äußeren Kreis des Displays sind sekundäre Bedienelemente, z.B.:

  • für die Klimaanlage, sowie
  • die Motorstarttaste angeordnet.

 

 

Beim Type S sind Ziffern und Buchstaben in Weiß gehalten, einige vor einem blauen Hintergrund. Die Hintergrundbeleuchtung des mittleren Displays ist dunkler gehalten, um einen „Schwebeeffekt" der angezeigten Informationen zu erzielen.

 

Beim Civic Type R ist die zweigeteilte Instrumententafel rot beleuchtet und mit Metalleffekt-Schalterblenden seitlich des zentralen Displays eingefasst. Statt der Economy-Anzeige gibt es hier eine i-VTEC-Anzeige, die aufleuchtet, sobald die Motordrehzahl über 5.400 Touren steigt. Denn dann schaltet das Motormanagement auf lange Ventilöffnungszeiten um.

 

 

Mit Liebe zum Detail

Das Multifunktionslenkrad, mit drei Metallspeichen, ist in schwarzem Leder mit silbernen Steppnähten beim Type S und roten Steppnähten beim Type R, ausgeführt. Das zentral platzierte Honda-Logo ist beim Type S in Chrom und beim Type R in rot eingefasst.

 

An der linken Lenkradspeiche befinden sich die Tasten für die Audioanlage und an der rechten Lenkradspeiche jene für den Tempomat (Option).Ebenfalls am Lenkrad befinden sich die Schalter für die Satelliten-Navigation (Option) und die Bedientasten für das Multiinformationsdisplay. Alle Tasten sind bei Dunkelheit beleuchtet.

 

Die qualitativ hochwertigen Innenraumverkleidungen sind PVC-frei und tragen damit zum Umweltschutz bei. In den oberen Bereichen des Armaturenbretts und den Türverkleidungen wurden Soft-Touch-Materialien verwendet.

 


Sportlich, ergonomische Sitzposition

Die Position des Lenkrades ist aufrechter und damit sportlicher als bei den Modellen der Civic-Vorgängergeneration. Der Fußraum für den Fahrer wurde vergrößert und die Pedale – in sportlichem Alu-Finish – befinden sich jetzt 978 mm (zuvor 970 mm) vom Beckenpunkt entfernt. Dank längerer Sitzschienen können die Vordersitze jetzt weiter vor- und zurück geschoben und sind auch in der Neigung stärker verstellbar. Die Lenksäule ist sowohl höhen- als auch weitenverstellbar.

 

Ein neuer Mechanismus erleichtert das Sitzumklappen und den Einstieg nach hinten. Unterm Polsterstoff befindet sich jetzt ein hochwertigeres verbessertes Urethan-Material, das vor allem Vibrationen effektiver dämpft. Das schwarze Alcantara und die silberfarbenen Steppnähte betonen das sportliche Ambiente des Type S-Innenraums.

 

Um die sportliche Note des Type R zu betonen, sind die Vordersitze  im Rennstil mit großen schwarzen Alcantara-bezogenen Schalen und roten Steppnähten sowie roten Stoffbezügen für die Polster ausgeführt.  Der Alu-Schaltknauf ragt stilvoll aus einer schwarzen Leder-Manschette mit roten Steppnähten. Das exklusive Flair wird durch die Plakette vor dem Schalthebel ergänzt, auf der die jeweilige Seriennummer eingraviert ist.

 

 

Hochwertige Ausstattungskomponenten

Optional kann für die Sportcoupés des Civic ein DVD-Navigationssystem mit dynamischer Routenführung (TMC),  7-Zoll-Farbmonitor, Sprachsteuerung und Bluetooth-Freisprecheinrichtung geordert werden. Auch Xenon-Scheinwerfer sind für den Type S optional erhältlich, beim Type R sind diese serienmäßig.

 

Für den Type S ist außerdem ein umfangreiches Optionspaket erhältlich. Dieses Paket enthält:

  • Alarmanlage
  • elektrisch anklappbare Außenspiegel
  • Tempomat
  • zwei Hochtöner vorne
  • Regensensor
  • Nebelscheinwerfer
  • Sitzheizung vorn
  • Zwei-Zonen-Regelung für Klimatisierungsautomatik

 

 

Außergewöhnliche Innenraum-Flexibilität

In Sachen praktischer Nutzbarkeit hat sich der Civic eine beeindruckende Position im heftig umkämpften C-Segment erobert. Der Tandem-Abstand (gemessen vom Beckenpunkt eines Fahrers bis zum Beckenpunkt eines Fahrgasts auf der Rücksitzbank) beträgt beeindruckende 803 mm, ein Abstand, der sonst nur von größeren Fahrzeugen des D-Segments erreicht wird und sogar zahlreiche Kombilimousinen im C- und D-Segment übertrifft.

 

Die Rücksitze bieten eine außergewöhnliche Flexibilität: Die Rücklehne ist im Verhältnis von 60:40 geteilt. Mit wenig Aufwand und ohne Kraftanstrengung lassen sich die Sitzlehnenhälften umklappen. Dabei bewegen sie sich bis tief in den Fußraum, so dass ein flacher Ladeboden entsteht. Die hinteren Kopfstützen müssen dazu nicht ausgebaut sondern nur abgesenkt werden. Das Umklappen ist sogar möglich, wenn sich die Vordersitze in ihrer hintersten Position befinden. Das Hochklappen der Sitzlehnen zurück in die aufrechte Position erfolgt ebenso einfach und mühelos.

 

Der Civic verfügt über jede Menge praktischer Ablagen und Staufächer, die meisten mit Abdeckung, um deren Inhalt vor fremden Blicken zu schützen. Das beleuchtete 14-Liter-Handschuhfach lässt sich auch als Kühlfach für Getränke und kleine Erfrischungen nutzen und kann über die Klimaanlage gekühlt werden. In der Mittelkonsole befindet sich ein großes 6,9-Liter-Ablagefach in dem zum Beispiel bis zu 22 CDs Platz finden.

 

Alle Civics haben die gleiche Kofferraumgröße. Mit 456 Litern Fassungsvermögen sogar den größten Stauraum in ihrer Klasse. Bei Bedarf kann das Gepäckabteil durch Umlegen der Rücksitzlehnen auf 1.352 Liter Fassungsvermögen erweitert werden. So entsteht genug Platz für drei Mountainbikes mit ausgebauten Vorderrädern, drei EU-Samsonite-Koffer oder drei 46-Zoll-Golfsäcke.  

 

Der Gepäckraum bietet aber nicht nur viel Platz, sondern ist auch außergewöhnlich flexibel: Unter dem ebenen Kofferraumboden befindet sich ein 70-Liter fassendes Staufach für die Unterbringung kleinerer Gegenstände. Die Verkleidung, die sowohl als Kofferraumboden und Abdeckung für diesen Stauraum dient, ist in einer Doppelscharniertechnik ausgeführt, so dass es entweder angehoben oder abgesenkt werden kann, um an den Stauraum zu gelangen. Wenn der Stauraum nicht separat genutzt wird, kann die Klappe so auf dem Boden verschwinden.

 


 

ANTRIEB

 

 

Souveräne Leistung

  • Der Type S wahlweise mit 1.8 i-VTEC Benzin- oder 2.2 i-CTDi Dieselmotor
  • Beide Triebwerke leisten 140 PS
  • Sechs-Gang Schaltgetriebe serienmäßig
  • automatisiertes Schaltgetriebe i-SHIFT als Option für 1.8 i-VTEC Benziner
  • Überarbeiteter 2.0 i-VTEC Benzinmotor im Type R

 

Der Benzinmotor mit 1.799 ccm Hubraum kam Anfang 2006 im Civic zum ersten Mal zum Einsatz. Der Honda-Dieselmotor mit 2.204 ccm Hubraum hat sich bereits einen legendären Ruf erworben. Beide Motoren sind serienmäßig mit einem Sechs-Gang Schaltgetriebe kombiniert. Der Benzinmotor kann wahlweise auch mit dem automatisierten Schaltgetriebe, dem Honda  i-SHIFT, kombiniert werden.

 

Der 2.0 Liter DOHC i-VTEC Saugmotor des Type R ist besonders drehfreudig. Für die neue Modellgeneration erhielt der Motor eine Ausgleichswelle und eine elektronische Drosselklappensteuerung. Dadurch hängt der Motor noch besser am Gas und setzt Fahrer-Befehle noch spontaner als bisher um. Für eine satte Leistungsentfaltung bei moderatem Verbrauch setzt Honda bei diesem Triebwerk die variable Ventilsteuerung (VTEC) und die variable Einlassnockenwellensteuerung (VTC) ein. 

 

 

1.8 i-VTEC – Benziner mit 140 PS

Der 1.8 Liter SOHC-i-VTEC Motor nutzt die Honda-VTEC-Technologie zur variablen Ventilsteuerung. Neu ist die Technik zum verzögerten Schließen der Einlassventile in Kombination mit einer Volllast-Drosselklappensteuerung bei Fahrten mit geringer Motorlast. Auf diese Weise lassen sich Drosselverluste vermeiden und dadurch Kraftstoff sparen.  

 

Die Funktion: Bei konventionellen Benzinmotoren wird das Lufteinlassvolumen nur über das direkt mit der Drosselklappe verbundene Gaspedal gesteuert. Bei geringer Motorlast, also wenn der Fahrer das Gaspedal nur leicht betätigt, ist die Drosselklappe nur einen Spalt breit geöffnet. Die Verengung im Ansaugkanal verursacht jedoch erhebliche, so genannte Drosselverluste. Das spiegelt sich in einem erhöhten Kraftstoffverbrauch wieder. Das Motorkonzept des 1.8 Liter i-VTEC arbeitet nach einem anderen Prinzip: Zwei Nocken – einer für hohe Leistung und einer für sparsamen Kraftstoffverbrauch – regeln die Ventilsteuerzeiten und Nockenhübe über eine intelligente Steuerung. Beim Beschleunigen und bei Volllast-Passagen sind die Nocken für hohe Leistung in Funktion. Bei gleichmäßigem Tempo und geringer Motorlast verzögern die Kraftstoffspar-Nocken das Schließen der Einlassventile. Die Drosselklappe bleibt dennoch weit geöffnet ist. Dies führt normalerweise zu starker Beschleunigung. Das spätere Schließen der Einlassventile bewirkt jedoch, dass ein Teil des Kraftstoffgemischs kurzzeitig in den Ansaugtrakt zurück geleitet wird. Das verhindert ein Ansteigen der Drehzahl und führt zur Kraftstoffeinsparung.

 

Dank dieser synchron ablaufenden Vorgänge an den Ein- und Auslassventilen ist auch die Leistung bei minimierten Drosselverlusten optimiert. Die elektronische Drosselklappensteuerung arbeitet überaus präzise und für die Insassen ohne Komforteinbußen.

 

Für weitere Kraftstoffeinsparungen erfuhr der 1.8 Liter-Motor umfangreiche reibungsmindernde Maßnahmen:

  • Die Kolbenmäntel sind mit Molybdändisulfid beschichtet, und
  • ein Ionisierungsprozess verringert die Reibung der Kolbenringe.
  • Das Plateauhonen der Zylinder ergibt glattere Oberflächen und
  • eine verbesserte Ölfilmhaftung.

In der Summe dieser Maßnahmen ergibt sich eine Reibungsminderung um etwa 10 Prozent.  

 

Das Ansaugsystem arbeitet mit Schaltsaugrohren. Die Steuerung der effektiven Ansaugwege – länger bei niedrigen Drehzahlen für mehr Drehmoment und kürzer bei hohen Drehzahlen für maximale Leistung – sorgt für eine bedarfsgerechte Gemischbildung.

 

Durch die Kombination der neuen VTEC-Technologie und umfassender reibungsmindernder Maßnahmen ließ sich bei diesem neuen Motorkonzept eine Kraftstoffeinsparung von sechs Prozent erreichen. Die Leistung konnte bei allen Drehzahlen verbessert werden. Das Drehmoment stieg vor allem im unteren bis mittleren Drehzahlbereich spürbar an.

 

Als eine weitere Besonderheit dieses Motors gilt die Kolbenkühlung, wie sie üblicherweise nur bei Hochleistungsmotoren eingesetzt wird. Das Öl, das von unten an den Kolbenboden gespritzt wird, verringert die Klopfneigung des Motors und erlaubt eine relativ hohe Verdichtung von 10,5:1.

 

Diese technischen Optimierungen ermöglichen eine Leistungsabgabe wie sie eigentlich bei einem 2,0-Liter-Motor üblich ist: Höchstleistung 140 PS (103 kW) bei 6.300 min-1 und ein maximales Drehmoment von 174 Nm bei 4.300 min-1. Die  Beschleunigung von 0 auf 100 km/h absolviert der Civic Type S mit dem Benziner in 8,9 Sekunden. Mit dem i-SHIFT-Getriebe benötigt er 10,9 Sekunden. Der Kraftstoffverbrauch ist für solch einen Sportler mit durchschnittlich 6,6 l/100 km (i-SHIFT 6.5 l/100 km) erstaunlich niedrig.  

 

Doch nicht nur der Kraftstoffverbrauch, sondern auch die Abgaswerte wurden verbessert. Luftmassen- und Luftmengensensoren sorgen gemeinsam mit der neuesten Steuerungstechnologie für eine präzise Regelung des Kraftstoff-Luftgemischs und tragen so zu verbesserten Abgaswerten bei. Die katalytische Abgasreinigung beginnt durch nah am Auspuffkrümmer liegende Katalysatoren früh.

 

Um das Motorengewicht gering zu halten, setzt Honda Leichtmetall für den Motorblock ein. Ventildeckel, Steuerkettenabdeckung und Kettenspanner bestehen aus Kunststoff, durch Einsatz von Aluminium-Kipphebel und hochfesten Crack-Pleuel konnten auch die bewegten Massen im Motor erheblich reduziert werden.

 

Durch eine Einbauraum sparende Kombination von Zylinderkopf, Auspuffkrümmer und Katalysator ließ sich eine Gewichtseinsparung von 0,58 Kilogramm realisieren. Die kombinierte Einheit aus Schaltgetriebehalterung, Steuerkettendeckel und Ölpumpe verringert das Motorgewicht um weitere 0,3 Kilogramm.

 

 

2.2 i-CTDi – Diesel mit 140 PS

Der bewährte 2.2 Liter DOHC-i-CTDi Dieselmotor stellt eine weitere Evolutionsstufe von Hondas erstem selbst entwickelte Dieselmotor dar. Der kompakte Alumotor mit einem Hubraum von 2.204 ccm leistet 140 PS bei 4.000 min-1. Das maximale Drehmoment von 340 Nm stellt er bei 2.000 min-1 bereit. Der Vierzylinder verfügt über eine Ausgleichswelle, um in allen Drehzahlbereichen mit kultivierter Laufruhe zu überzeugen. Die Kraftstoff-Portionierung übernimmt eine Common-Rail-Direkteinspritzung der 2. Generation, die Brennraumfüllung mit Luft wird durch einen Turbolader mit variabler Turbinengeometrie und Ladeluftkühler unterstützt. Das macht den Motor spritzig und sparsam zugleich. Der Dieselmotor beschleunigt den Civic Type S in 8,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und kommt im EU-Zyklus mit nur 5,2 Litern Diesel auf 100 Kilometer aus.

 

Damit das Triebwerk unter die niedrige Motorhaube des Civic Type S passt, mussten das Ein- und das Auslasssystem modifiziert werden. Das Frontdesign ohne herkömmlichen Kühlergrill stellte für den Diesel eine gewisse Herausforderung dar. In der Regel sitzt der Ladeluftkühler zwischen Stoßfänger und Kühler. In diesem Fall musste er jedoch aus Platzmangel in den Kotflügel integriert werden. Vorteil: Die Ansauggeräusche gelangen bei dieser Positionierung nicht in den Innenraum.

 

Zu den Highlights des 140-PS-Selbstzünders zählen:

  • ein variables Verwirbelungsventil,
  • die Common-Rail-Hochdruckeinspritzung der zweiten Generation,
  • variabler Turbolader und
  • elektrisch gesteuertes Abgas-Rückführ-Ventil (EGR-Ventil).

Zu den Geräusch und Vibration reduzierenden Technologien, die eine außergewöhnliche Laufruhe erzielen, gehören:

  • versetzte Zylinder,
  • eine zweite Ausgleichswelle und
  • ein akustisch dämpfender Ventildeckel.

Die innermotorischen Reibungsverluste werden durch moderne Rollen-Kipphebel verringert.


 

Das mit einem Druck von bis zu 1.600 Bar arbeitende Common-Rail-Einspritzsystem ermöglicht die präzise Steuerung von Einspritzdruck und optimiertem Einspritz-Zeitpunkt. Vor der eigentlichen Haupteinspritzung wird eine kleinere Kraftstoffmenge eingespritzt, die zur Minimierung von Verbrennungsgeräuschen beiträgt. Das Common-Rail-System arbeitet eng mit dem variablen Turbolader zusammen und steuert den Ansaugdruck situationsgerecht. Dadurch ist schon bei niedriger Drehzahl ein höherer Ladedruck möglich, der zu Kraftstoffersparnis und geringeren Emissionen durch eine magere Verbrennung beiträgt.

 

 

2.0 i-VTEC – Sportler-Herz

Da der Motor des Vorgängermodells so reichlich mit Lob bedacht worden war, gab es für Honda keinen Anlass, die Motorleistung für den neuen Type R zu erhöhen. Daher stellt der neue Type R mit dem 2.0 Liter DOHC i-VTEC Saugmotor annähernd dieselbe Leistung bereit und spricht dank der elektronischen Drosselklappe jetzt noch schneller und präziser an. Die 201 PS werden jetzt bei 8.000 min-1 erreicht (zuvor 200 PS bei 7.400 min-1).

 

Während die Werte für Beschleunigung (von 0 auf 100 km/h in 6,6 Sekunden) und Höchstgeschwindigkeit (235 km/h) mit denen des Vorgänger-Type-R identisch sind, haben Verbesserungen am Motor dazu geführt, dass der Neue jetzt spontaner auf Befehle vom Gasfuß reagiert. Eine etwas kürzere Getriebeübersetzung gleicht das geringfügig angestiegene Leergewicht aus.

 

 

Der Motor im Detail

Der Motor kombiniert Hondas VTEC-System, das die Steuerzeiten und den Ventilhub variiert, mit VTC (Variable Timing Control). VTC ermöglicht eine frühere bzw. spätere Öffnung der Einlassventile durch eine Phasenänderung der Einlassnocken und passt die Motorlast auf diese Weise jederzeit der aktuellen Fahrsituation an. Die beiden Systeme werden über das Motormanagement fein aufeinander abgestimmt, woraus sich eine verbesserte Zylinderfüllung und eine gründlichere Verbrennung, ein reduzierter Strömungswiderstand und eine verbesserte Abgasrückführung ergeben. Die i-VTEC-Technologie bietet eine außergewöhnliche Flexibilität, indem sie das Motorpotenzial über den gesamten Drehzahlbereich optimiert: der Motor liefert bei 3.000 min-1 bereits mehr als 180 Nm.

 

Durch das VTEC-System bleiben die Ventile bei höheren Motordrehzahlen länger geöffnet, um das Trägheitsmoment der Gase auszugleichen. Im unteren und mittleren Drehzahlbereich, in dem eine zu lange Ventilöffnungsdauer dazu führen würde, dass das Kraftstoffgemisch in den Ansaugtrakt und die Abgase zurück in den Zylinder strömen würden, bleiben die Ventile daher nur kurzzeitig geöffnet. Das Ergebnis dieser Ventilsteuerung sind optimierte Gasdurchflussmengen für eine gute Motorleistung mit Flexibilität im unteren und mittleren Drehzahlbereich.

 

Die Umschaltung auf lange Ventilöffnungszeiten bei hohen Drehzahlen wird durch das Koppeln der Ein- und Auslasskipphebel an einen dritten Kipphebel mit hohem Hub erreicht (jeweils an der Ein- und Auslassseite).

 

Das VTC-System berücksichtigt dabei stets die aktuelle Motorlast, und das Motormanagement steuert das Verhältnis der Einlassnockenwellen-Position zur Auslassnockenwelle. Dies erfolgt über eine hydraulisch angetriebene Flügelpumpe, die am vorderen Ende der Einlassnockenwelle sitzt. Bei hoher Motorlast wie bei Beschleunigungsvorgängen erlaubt VTC nur eine geringe Ventilüberschneidung. Dies führt zu maximaler Leistungsabgabe, da der Ventilöffnungswinkel die Schwingungen der Gassäule voll ausnutzt. Zusätzlich schaltet VTEC bei steigender Drehzahl zur optimalen Drehmomententfaltung auf die Nocken für hohe Drehzahlen um, behält aber die geringe Ventilüberschneidung bei.

 

Bei Leerlaufdrehzahl und in niedrigen Drehzahlbereichen mit leichter Motorlast öffnen die Einlassventile sehr spät, um eine geringe Überschneidung zu erhalten, die zu einer starken Verwirbelung und damit zu einem guten Kraftstoff-Luft-Gemisch führt. Die Abgasrückführung wird minimiert und die Verbrennung stabilisiert.

 

 

Effiziente Abgasreinigung

Der an der Motorrückseite montierte Edelstahlauspuffkrümmer hält den Abstand zum Katalysator gering und sorgt so für dessen schnellere Erwärmung beim Kaltstart. Der Vier-in-Zwei-Auspuffkrümmer mündet in ein Einzelrohr mit Trennwand anstelle einer Doppelrohrkonstruktion, was die Wärmeeffizienz noch erhöht.

 

 

Sechs-Gang-Schaltgetriebe (Type S)

Jedes Bauteil wurde einer sorgfältigen Analyse unterzogen, und – wo möglich – in Größe und Gewicht optimiert. Das Ergebnis: Das Sechs-Gang-Schaltgetriebe von Honda ist kompakter als die Sechs-Gang-Schaltgetriebe der meisten anderen Hersteller.

 

 

Das automatisierte Sechs-Gang-Getriebe i-SHIFT (Type S) von Honda

Der 1.8 Liter-Motor des Type S kann auch mit dem automatisierten i-SHIFT-Getriebe kombiniert werden. Die automatisierte Kupplungs- und Gangwechselmechanik sorgt für geringeren Kraftstoffverbrauch gegenüber einer herkömmlichen manuellen Schaltung. Denn sie schließt die Wahl ungünstiger Schaltpunkte aus. Über Schaltwippen kann der Fahrer besonders sportlich und schnell schalten. Die Funktion: Das Getriebemodul steuert die hydraulische Kupplung direkt. Ein Kupplungspedal gibt es nicht. Der Gangwechsel erfolg bei diesem System besonders weich und ohne Abstriche bei der sportlichen Auslegung.  

 

Je nach Fahrsituation gibt es verschiedene Schaltprogramme. Befindet sich der Type S zum Beispiel auf Bergabfahrt, dann schaltet das System selbstständig herunter, um die Motorbremse zu nutzen. In Kurven vermeidet das System den Gangwechsel dagegen, um die Fahrzeugstabilität nicht zu gefährden. Das sportliche Fahrgefühl wird durch die kurzen Schaltwege der Wippen (13,5 Millimeter) verstärkt.

 

 

Sportliches Sechs-Gang-Schaltgetriebe im Type R

Das Sechsgang-Schaltgetriebe ist perfekt auf den DOHC i-VTEC Motor des Type R abgestimmt. Hochleistungs-Synchronelemente und exakt arbeitende Schaltmechanismen ermöglichen schnelle und präzise Gangwechsel. Das Getriebe besitzt im ersten und zweiten Gang dreifache konische Synchronelemente, um eine schnelle Drehzahlanpassung zu erreichen. Das Getriebe ist kürzer als viele Fünfganggetriebe und zeichnet sich vor allem durch ein exzellentes Schaltgefühl aus.

 


FAHRWERK UND AKTIVE SICHERHEIT

 

  • Type S mit speziellem Fahrwerk für sportlicheres Fahrvergnügen
  • Type S mit breiterer Spur und 17-Zoll-Leichtmetallrädern
  • Type R mit verfeinerten Handlingeigenschaften
  • Type R mit tiefer gelegter Karosserie und 18-Zoll-Rädern

 

 

Die Civic Type S und Type R haben als Basis dasselbe Chassis wie der Civic, das inzwischen für Europa auf europäischen Teststrecken weiter verbessert wurde. An der Vorderachse sorgen McPherson-Federbeine mit großem Nachlauf für ausgezeichnete Lenkreaktionen. Der vordere Hilfsrahmen vermeidet Vibrations-Übertragungen auf die Karosserie.

 

Auf der Suche nach dem optimalen Kompromiss zwischen Abmessungen, Leistung und Gewicht entschied sich Honda bei der Hinterachse für eine Verbundlenkerkonstruktion mit Schraubenfedern.

 

Die elektrische Servolenkung (EPS) sorgt für ein sportliches Lenkgefühl. Im Vergleich zu einem Hydrauliksystem punktet die neue Honda-Servolenkung durch weniger Trägheit, verbesserte Steifigkeit, geringere Reibungskräfte und stellt damit eine verbesserte Kontrolle über das Fahrzeug sicher.

 

 

Das Fahrwerk des Type S

Der Type S nutzt dasselbe Basisfahrwerk wie die fünftürige Version des Civic. Die Abstimmungen beim Dreitürer wurden allerdings zu Gunsten des Fahrspaßes modifiziert. Die Feder- und Dämpfereinstellungen gerieten straffer und die Spur hinten ist beim Type S um 20 Millimeter breiter. Der Civic Type S rollt auf 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Reifen der Dimension 225/45 R 17.

 

Beim Type R gehen die Modifikationen noch eine Stufe weiter. Dämpfer, Federn und Lager wurden speziell für den Type R entwickelt und das gesamte Fahrwerk um 15 mm tiefer gelegt, um die Seitenneigung in schnell durchfahrenen Kurven zu minimieren.

Der „zivile" Civic ist bereits mit einer der verwindungssteifsten Karosseriestrukturen im C-Segment ausgestattet. Beim Type R wurden darüber hinaus Extra-Verstärkungen am Bodenquerträger direkt vor dem mittig angeordneten Kraftstoffbehälter, an den oberen Radaufhängungselementen und am unteren Querträger im Motorraum-Bereich angebracht. Dadurch ergibt sich eine noch verwindungssteifere Plattform.

 

Zusätzlich sorgt eine direktere Lenkung für außergewöhnlich exakte Reaktionen auf Bewegungen am Lenkrad.

 

Der Honda Civic Type R ist serienmäßig mit 18-Zoll-Leichtmetallfelgen im 7-Speichendesign und Hochgeschwindigkeitsreifen der Dimension 225/40 R 18 ausgestattet. Dadurch verfügt der neue Type R über sehr berechenbare Handlingeigenschaften. Neu abgestimmte Dämpfer sorgen für einen höheren Fahrkomfort und tragen zur verbesserten Laufruhe des neuen Fahrzeugs bei.

 

Alle Modelle sind mit ABS und elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) ausgestattet. An der Hinterachse trägt eine elektronische Bremskraftreduzierung dazu bei, die Richtungsstabilität besonders auf rutschigem Untergrund beizubehalten. Sobald das System ein blockierendes Hinterrad erkennt, reduziert es den Bremsdruck auch am gegenüber liegenden Rad, um die Hinterachse zu stabilisieren.

 

Der serienmäßige Bremsassistent greift immer dann ein, wenn über die Art der Pedalbedienung eine Notfallsituation erkannt wird. Er maximiert die Bremskraft automatisch und sorgt so für einen optimal kurzen Bremsweg.

 

Beim Type S haben die innenbelüfteten Scheibenbremsen vorn einen Durchmesser von 282 Millimetern und beim Type R sogar 300 Millimetern. Bei beiden Modellen wurden an der Hinterachse Scheibenbremsen mit 260 Milimetern Durchmesser eingesetzt.

 

Zusätzlich trägt eine elektronische Fahrdynamikregelung, bei Honda VSA (Vehicle Stability Assist) genannt, dazu bei, dass der Fahrer in Kurven, beim Beschleunigen und unvorhergesehenen Manövern die Kontrolle über das Fahrzeug stets behält. Tendiert das Auto zum Ausbrechen, dann wird je nach Notwendigkeit Bremskraft auf die linken oder rechten Räder geleitet, um das Auto abzufangen. Und wie es sich für einen echten Sportler gehört, kann der Fahrer VSA auf Wunsch deaktivieren. Dann sind für geübte Fahrer auch Drifts mit dem Type S möglich.

 

 

Garantie und Wartung

Die Neuwagengarantie beträgt für den neuen Type S und Type R drei Jahre oder 100.000 km. Auch eine Anschlussgarantie ist über die Honda-Vertragshändler erhältlich, sodass die maximale Garantiezeit des Neuwagens auf bis zu fünf Jahre erhöht werden kann.

 

Die Garantie gegen Durchrostung beträgt nun, wie auch schon bei den meisten anderen Honda-Fahrzeugen, zwölf Jahre. Auch ein dreijähriger Mobilitätsservice ist für den Type S und den Type R mit an Bord.

 

Zusätzlich dazu garantiert Honda eine Korrosionsschutz-Garantie für das Auspuffsystem. In dieser Garantie sichert Honda zu, dass das Auspuffsystem fünf Jahre lang keine Durchrostung infolge von Korrosion aufweisen wird. Diese Garantie deckt die folgenden Bestandteile des Auspuffsystems ab: Auspuffkrümmer, Auspuffrohre, Schalldämpfer und Katalysator.

 

Sogar zehn Jahre Garantie gegen Korrosion gewährt Honda auf andere Fahrzeugkomponenten. Diese Korrosionsschutz-Garantie beinhaltet Aufhängungslenker, Aufhängungsträger, Antriebswellen, Bremsleitungen, Kraftstoffleitungen Kraftstofftank sowie die Fahrwerksfedern.