Die Pluspunkte eines Verkaufshits
Das Modell Panda ist nicht nur lediglich ein Kleinwagen des A-Segments, sondern eine regelrechte Plattform für eine ganze Modellfamilie von Fiat, deren Technik und Ausstattungsdetails einer höheren Fahrzeugklasse angehören. Heute nun treten das neue Modelljahr unter der Bezeichnung MY 2007 sowie mit dem „Panda Panda“ und dem Panda 100 HP zwei hochinteressante Neuheiten auf den Plan, welche die Modellfamilie bereichern.
Das neue Modelljahr führt an erster Stelle vier neue Karosseriefarben ein: Siebenter Himmel Azurblau (Surf Azure), Egozentrisch Orange (Samba Orange), Magnet Blau (New Orleans Blue) und Schaum Beige (Cumbia Beige). Bekanntermaßen ist für das Modell Panda die Farbe nicht nur eine Frage der Optik, sondern fester Bestandteil einer Produktphilosophie, die sich aus den Elementen Charakterstärke, Phantasie und Stil zusammensetzt. Unverändert hingegen bleibt das originelle, dynamische Design, das den weltweit beliebten Panda fast zu einem kleinen SUV macht. Zu diesem fügt der Panda Model Year 2007 ein elegantes Armaturenbrett in Dunkelgrau und eine Innenausstattung in neuen Stoffen und Farben. All diese Features sorgen dafür, dass der Eindruck von großer Qualität, den das Modell auf den ersten Blick vermittelt, auch wirklich „echt“ ist.
Der Panda Model Year 2007 ist, in knappen Worten, ein charakterstarkes, solides und schönes Auto, dessen Tugenden und Wertbegriffe fest in der Markentradition verankert sind. Das Verdienst hierfür geht an ein Projekt, aus dem ein Fahrzeug mit kompakten Außenabmessungen und einem Komfort hervorgegangen ist, der uns vermittels der höheren Fahrzeugklassen bereits zur Gewohnheit geworden ist. Er wurde für einen sparsamen Kraftstoffverbrauch konzipiert, ist deshalb aber nicht weniger rasant. Er erweist sich ideal in der City und ist auch auf längeren Strecken ein perfekter Begleiter, der stets ein entspanntes Fahren zusichert. All diese Merkmale machen den Panda Model Year 2007 zu einem Oberklassefahrzeug im Kompaktformat, das aufgrund der durchdacht zusammengestellten Ausstattung, der niedrigen Betriebskosten und des hohen Restwertes einen äußerst hohen Gegenwert bietet. Das ist auch ein Verdienst seiner fortschrittlichen Ausstattungsdetails und seiner ausgefeilten Technik. Nicht zuletzt war es gerade der Panda, der zahlreiche Features erstmals in sein Marktsegment einführte. So zum Beispiel war er das erste Modell in seinem Segment, das mit dem bahnbrechenden 1.3 16v Multijet mit 70 PS, dem automatisierten sequentiellen Schaltgetriebe (Dualogic), dem ausgeklügelten ESP, dem Dieselpartikelfilter DPF und dem innovativen permanenten Allradantrieb mit zwei Differentialen und einer Visco-Kupplung aufwartete. Mit der Panda Modellfamilie wird damit auch im
Kleinwagensegment ein Schlussstrich unter die Massenproduktion gesetzt.
Innovatives Design, eine für jedermann erschwingliche Spitzentechnik und intelligente Lösungen für einen einfacheren und angenehmeren Aufenthalt an Bord. Mit diesen Vorzügen ausgestattet, hat sich das Modell seit seiner Markteinführung sowohl in der italienischen als auch in der europäischen Verkaufshitliste des A-Segments rasch auf Platz eins vorgearbeitet. Aber nicht nur das. Wenngleich die einzelnen Versionen des Panda hauptsächlich dem gesamteuropäischen Markt zugedacht sind, fanden sie auch in Ländern wie Malaysia, Taiwan und Martinique ihre Käufer. Seit der Markteinführung wurden in Europa mehr als 650.000 Einheiten (mit Front- und Allradantrieb) zugelassen, was den Panda in seinem Segment zum meistverkauften Modell macht. Allein im Jahr 2005 erreichte der Fiat Panda in Europa im Kleinwagensegment mit 200.000 Zulassungen einen Marktanteil von 32 % (in Italien sind es im A-Segment mit über 130.000 ausgelieferten Fahrzeugen mehr als 45 %). Außerdem: Ebenfalls im Jahr 2005 rangierte die Ausstattungslinie Dynamic (39,5 % mit dem 1.2 Fire und 11 % mit dem 1.3 Multijet) in den Verkäufen an erster Stelle, gefolgt von der Ausstattung Active (22 %) und der äußerst umfassenden Ausstattung Emotion (9 % in der Benzinversion und 5 % in der Dieselversion). Diese Zahlen belegen, dass der europäische Kunde aufgrund des vorteilhaften Preis/Leistungs-Verhältnisses auf die reichhaltigeren Ausstattungen orientiert ist. Unter den Allradversionen verzeichnet die am umfangreichsten ausgestattete Variante (1.2 4x4 Climbing) die größte Nachfrage, die nahezu 13 % des gesamten Modellabsatzes ausmacht. Mit 75.000 Einheiten ist sie das meistverkaufte Geländefahrzeug in Italien.
Die Zahlen bestätigen für das Jahr 2006 das anhaltende Interesse der Kunden am Panda mit einem im Vergleich zum Vorjahr nahezu unveränderten Marktanteil. Der herausragende Verkaufserfolg spiegelt sich auch in den achtzehn Auszeichnungen wider, die dem Modell von der internationalen Fachpresse verliehen wurden, darunter „Car of the Year 2004“ und „Auto Europa 2004“.
Der große Zuspruch seitens Öffentlichkeit und Kritik prämiert vor allem die außerordentliche Entwicklungskapazität des „Projekts Panda“, das stets mit neuen Versionen aufwartet, beginnend beim kleinen Allroundtalent 4x4 und der originellen Version Alessi über den attraktiven Panda Active, den umfangreich ausgestatteten Panda Emotion, den exklusiven Panda Cross und den Panda Monster bis hin zu den topaktuellen Versionen „Panda Panda“ und Panda 100 HP. Von den zahlreichen Konzeptstudien, die auf dieser Basisversion entstanden sind, ganz zu schweigen: die sehr eigenwilligen Versionen Panda Jolly und Panda Luxury, der futuristische Panda Hydrogen und der kühne Panda Terramare. Und nicht zuletzt können die Nachwuchspiloten mit dem Panda Rally im Fiat Panda Rally Cup 2006, der in die zweite Saison geht und einen Anstoß für den Einstieg in die Rennfahrerkarriere gibt, ihr Talent unter Beweis stellen.
Ein „robustes“ Projekt für ein Qualitätsauto
Für das „robuste“ Projekt galt von Anbeginn an ein einziges Ziel: Es sollte ein Fahrzeug geschaffen werden, das in der Kleinwagenklasse einen echten Qualitätssprung vollzog und die Marke Fiat in diesem Segment als unangefochtenen Marktführer bestätigte. Hierzu hat das Unternehmen seine besten Ressourcen aufgewendet, im gesamten Produktentwicklungs- und Fertigungsprozess ein Höchstmaß an Qualität und Zuverlässigkeit abgesichert und eine fruchtbare Zusammenarbeit mit den externen Lieferanten entwickelt.
Aus dieser Tätigkeit sind die zahlreichen innovativen technischen Lösungen entstanden, die das Modell Panda in seinem Segment einführt, wie die Reduzierung der Komponenten des Armaturenbrettes und die Erhöhung der Struktursteifigkeit der Armaturenbretttraverse belegen, die für eine Verringerung der Betriebs- und Knarrgeräusche und damit für einen erheblich größeren Geräuschkomfort im Innenraum sorgen. Zum Fahrkomfort leistet auch die Torsionssteifigkeit der Karosserie einen maßgeblichen Beitrag, die unter anderem zum Thema Sicherheit eine primäre Rolle spielt. Der Panda verzeichnet in diesem Bereich einen Wert von ganzen 70.500 daNm/rad, der in dieser Fahrzeugklasse einen Spitzenwert darstellt und auch zur ausgezeichneten Stabilität und Straßenlage des Fahrzeuges beiträgt. Die Anzahl der Schweißpunkte der Karosserie wurde im Vergleich zu den Vorgängermodellen um 7 % erhöht, was die Kompaktheit und eine längere Lebensdauer des Fahrzeugs begünstigt.
Dem Modell Panda liegt damit ein „robustes“ Projekt zugrunde, das die Qualität in den Mittelpunkt stellt. In allen Phasen der Entwicklung und Ü
berführung zur Industriereife kamen die fortschrittlichsten und neuesten Zuverlässigkeitsanalysen (FMEA und Robust Design) zur Anwendung. Außerdem wurden diverse Straßentests mit 80 Fahrzeugen über insgesamt 1.600.000 km absolviert. Der beachtliche Umfang an erfassten Daten und die erworbene Erfahrung werden außerdem das Know-how von Fiat Auto bereichern und als Ausgangsbasis für die Realisierung der nächsten Modelle dienen.
Das Fahrzeug wird in Tychy, im südlichen Polen, gebaut. Die Produktionsstätte, die nach den Prinzipien der integrierten Fabrik gestaltet ist, verfügt über Avantgardetechnik, die dem Produkt die höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards zusichert und am Ende des Lebenszyklus eines Autos außerdem die vollständige Wiederverwendung der Materialien gewährleistet, aus denen es hergestellt ist.
Qualität und Zuverlässigkeit sprechen aber nicht nur die Sprache der Zahlen. Sie bestimmen auch unsere Eindrücke, wenn wir das Interieur eines Autos betrachten und berühren, seine Details anschauen, auf den Sitzen Platz nehmen, das Lenkrad ergreifen und mit den Augen nach den Staufächern suchen sowie die Behaglichkeit des Ambientes und die Qualität der Verkleidungen und Verarbeitungen beurteilen. All dies wird als „wahrgenommene Qualität“ bezeichnet.
In das daraus entstehende Urteil gehen vielzählige Faktoren ein, beginnend bei der Formgebung und den Herstellungsmaterialien der Elemente über die einzelnen Farben und deren Kombinationen bis hin zu den haptischen Empfindungen. Diese einzelnen Wahrnehmungen sind gleichwertig an der Herausbildung des Endurteils beteiligt. Daher wurde in der Entwicklungsphase des neuen Panda auf jedes einzelne Detail viel Zeit verwandt. Im Ergebnis dessen ist ein Innenraum entstanden, der durch Qualität und Substanz besticht. Er wird von der hellen Farbe der Verkleidungs- und Polstermaterialien beherrscht, die für ein helles Ambiente sorgen, in dem die dunklen Farbtöne der Bedienelemente und das wohlproportionierte Design der Flächen edle Akzente setzen. Im Gesamteindruck nimmt man eine große Erlesenheit und Eleganz wahr, die typische Merkmale einer höheren Fahrzeugklasse sind. Das beweist auch die gaufrierte Oberfläche der Armaturenblende, die ein einheitlicheres Erscheinungsbild gewährleistet und die akkurate Detailverarbeitung herausstellt. Dieses Finish wird durch eine spezielle Laserbehandlung erzielt, die feinste Oberflächenfältchen entstehen lässt, welche die Lichtbrechung verändern und die Haptik verbessern. Der neue Panda ist außerdem das einzige Fahrzeug in seiner Klasse, dessen Innenflächen zu 99 % verkleidet sind, wie es einem Modell der höheren Fahrzeugklassen geziemt. Damit tritt auch der Grundgedanke deutlich zutage: Alles, was sicht- und berührbar ist, soll auch angenehm anzuschauen und anzufühlen sein. Und dieser Grundgedanke wurde bei jedem Detail konsequent umgesetzt.